Einmal fragte ein Schriftgelehrter Jesus, welches das höchste Gebot sei. (Die Geschichte steht in Math. 22, 35). Jesus antwortet: „Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte.“ Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich; Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten." - Als Gesetz und Propheten bezeichnete man früher das gesamte Alte Testament. Jesus wollte also sagen, dass die Zusammenfassung der Lehren, Gebote und Geschichten aus dem Alten Testament die Liebe zu Gott und zum Nächsten ist. Damit bestätigt Jesus auch, dass das Alte Testament, so wie es damals bekannt war, göttliche Autorität besaß. Wir erkennen, dass das Gesetz schon früh als Heilige Schrift anerkannt war daran, dass es im Tempel aufbewahrt wurde. Schon im 5. Buch Mose Kap. 31, 24-26 heißt es: "Als Mose dieses ganze Gesetz in ein Buch geschrieben hatte, befahl er den Leviten, die die Bundeslade des Herrn trugen: »Nehmt dieses Gesetzbuch und legt es neben die Bundeslade des Herrn, eures Gottes, damit er es künftig als Zeugen gegen dieses Volk benutzen kann.« - Und im Buch Josua steht ein sehr bekannter Satz, in dem auch schon die Existenz und Bedeutung des Gesetzes erwähnt wird. Da heißt es: Jos. 1, 8: Sprich die Weisungen aus meinem Gesetzbuch ständig vor dich hin und denke Tag und Nacht darüber nach, damit dein ganzes Tun an meinen Geboten ausgerichtet ist. Dann wirst du Erfolg haben und wirst alles, was du beginnst, glücklich vollenden.“ Für Josua war es klar, dass das Gesetzbuch das Wort Gottes war, das bis dahin bekannte Alte Testament.
Im Laufe der Jahre kamen aber noch andere Bücher zum Kanon des AT. dazu. Das waren besonders die Propheten. Wir sehen, dass die prophetischen Bücher mit dem Gesetz in einem Atemzug genannt werden, und daher die gleiche Autorität hatten. In 2. Könige 17, 13 lesen wir. „Der Herr aber ließ die Leute von Israel und ebenso die Leute von Juda durch seine Propheten und Seher warnen. Er ließ ihnen sagen: »Kehrt um; ihr seid auf dem falschen Weg! Lebt nach meinen Geboten! Richtet euer Leben nach den Vorschriften meines Gesetzes, das ich euren Vorfahren gab und das ich euch durch meine Diener, die Propheten, bekannt gemacht habe!« Also haben die Propheten das Gesetz Gottes, das im Tempel aufbewahrt wurde, dem Volk bekannt gemacht. Das bedeutet, dass das Gesetz göttliche Autorität hat - und die Schriften der Propheten, die sich darauf gründen, ebenfalls.
Wenn hier vom Buche des Gesetzes gesprochen wird, so sind damit die 5 Bücher Mose gemeint, die von den Juden auch als Thora bezeichnet werden. Bei den Christen wird dafür der Begriff Pentateuch verwendet - das Fünfbuch. Zu den Propheten gehören 16 Bücher, die über einen größeren Zeitraum nach und nach dem biblischen Kanon zugefügt würden.
Im Neuen Testament bestätigt Jesus, dass das Gesetzbuch und die Propheten zusammen gehören. Er sagt in Luk 24, 44: »Als ich noch mit euch zusammen war, habe ich euch gesagt: Alles, was im Gesetz, in den Schriften der Propheten und in den Psalmen über mich steht, muss in Erfüllung gehen.« Damit hat Jesus das Alte Testament, so wie es damals schon vor lag, als Einheit anerkannt.
Im Laufe der Jahre kamen aber noch andere Bücher zum Kanon des AT. dazu. Das waren besonders die Propheten. Wir sehen, dass die prophetischen Bücher mit dem Gesetz in einem Atemzug genannt werden, und daher die gleiche Autorität hatten. In 2. Könige 17, 13 lesen wir. „Der Herr aber ließ die Leute von Israel und ebenso die Leute von Juda durch seine Propheten und Seher warnen. Er ließ ihnen sagen: »Kehrt um; ihr seid auf dem falschen Weg! Lebt nach meinen Geboten! Richtet euer Leben nach den Vorschriften meines Gesetzes, das ich euren Vorfahren gab und das ich euch durch meine Diener, die Propheten, bekannt gemacht habe!« Also haben die Propheten das Gesetz Gottes, das im Tempel aufbewahrt wurde, dem Volk bekannt gemacht. Das bedeutet, dass das Gesetz göttliche Autorität hat - und die Schriften der Propheten, die sich darauf gründen, ebenfalls.
Wenn hier vom Buche des Gesetzes gesprochen wird, so sind damit die 5 Bücher Mose gemeint, die von den Juden auch als Thora bezeichnet werden. Bei den Christen wird dafür der Begriff Pentateuch verwendet - das Fünfbuch. Zu den Propheten gehören 16 Bücher, die über einen größeren Zeitraum nach und nach dem biblischen Kanon zugefügt würden.
Im Neuen Testament bestätigt Jesus, dass das Gesetzbuch und die Propheten zusammen gehören. Er sagt in Luk 24, 44: »Als ich noch mit euch zusammen war, habe ich euch gesagt: Alles, was im Gesetz, in den Schriften der Propheten und in den Psalmen über mich steht, muss in Erfüllung gehen.« Damit hat Jesus das Alte Testament, so wie es damals schon vor lag, als Einheit anerkannt.
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