Montag, 24. März 2008
Heuschrecken!
Das Buch Joel gehört zu den kleinen Propheten im Alten Testament. Es hat eigentlich nur einen Hauptgedanken. Der ist sehr eindrücklich und plastisch. Es handelt sich um eine Heuschreckenplage. Das gab es in alter Zeit häufig. Woher diese Plage kommt, was sie das Volk lehren soll und welche praktischen Auswirkungen sie auf das tägliche Leben und die Zukunft haben soll, das sagt uns der Prophet Joel.
Joel 1, 1 - 14
1 In diesem Buch steht, was der HERR durch Joël, den Sohn Petuëls, verkünden ließ.
2 Hört her, ihr Alten und Erfahrenen, hört her, alle Leute im Land! Ist so etwas Unerhörtes schon einmal vorgekommen, zu euren Lebzeiten oder zur Zeit eurer Vorfahren?
3 Erzählt es euren Kindern, damit sie es ihren eigenen Kindern weitersagen und diese wieder der folgenden Generation!
4 Heuschrecken sind über die Felder hergefallen, Schwarm auf Schwarm; alles haben sie kahl gefressen. Was die einen übrig ließen, haben die nächsten verzehrt.
5 Wacht auf, ihr Betrunkenen, und weint! Heult, ihr Zecher alle, denn es wird keinen neuen Wein geben!
6 Ein Heer, das unbesiegbar und nicht zu zählen ist, hat unser Land überfallen. Sie haben Zähne wie Löwen.
7 Unsere Weinstöcke haben sie kahl gefressen und die Feigenbäume entlaubt, sogar die Rinde haben sie abgenagt und nur das nackte Holz übrig gelassen.
8 Weint und klagt wie eine Braut, die im Sack umhergeht, weil sie ihren Bräutigam verloren hat!
9-10 Die Felder sind verwüstet und ausgedörrt. Die Ernte ist vernichtet; niemand bringt mehr Korn, Öl und Wein als Speise- und Trankopfer in den Tempel des HERRN. Darum trauern die Priester, die den Opferdienst für den HERRN versehen.
11 Klagt über euer Unglück, ihr Bauern und Weingärtner! Es gibt weder Weizen noch Gerste, die ganze Ernte ist verloren.
12 Die Weinstöcke sind verdorrt, die Feigen- und Dattelbäume, die Granat- und Apfelbäume und alle wild wachsenden Bäume im Land sind entlaubt. Die ganze Freude der Menschen welkt dahin.
13 Ihr Priester am Altar des HERRN, legt den Sack um die Hüften und klagt! Behaltet ihn auch bei Nacht an! Es gibt keine Speise- und Trankopfer mehr im Tempel eures Gottes.
14 Ruft einen Fasttag aus! Ordnet einen Bußgottesdienst an! Die Ältesten und das ganze Volk sollen sich im Tempel des HERRN, eures Gottes, versammeln und zu ihm um Hilfe rufen!
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II
Wenn ein Land in eine Katastrophe gerät, löst das sicher verschiedene Reaktionen aus. Denken wir nur einmal an die letzten Katastrophen in der Welt. Ob Überschwemmungen oder Tsunami, ob Vulkanausbrüche, Erdbeben, Hurrikane, Sturmfluten oder Dürreperioden. Immer sind wir betroffen und suchen nach einer Erklärung, einer Interpretation der Ereignisse. Mal vermuten wir, dass die Abgase und die Luftverpestung schuld an den Unwettern sind. Dann denken wir, es liegt an der Vernichtung der Wälder und der Natur. Einige behaupten sogar, dass vielleicht Gott das Unglück herbei geführt haben könnte. Aber meist beschuldigen wir uns gegenseitig für unser umweltfeindliches Verhalten und für das Leiden, das anderen Völkern dadurch zugefügt wird. Die Politiker oder die Experten machen dann die USA, Russland oder China für die Zerstörung der Umwelt verantwortlich. Die Autoindustrie beschuldigt die chemische Industrie und die wieder verweist auf die hohen Kosten, die eine saubere Produktion verursachen. Wahrscheinlich fühlen wir Menschen uns dann besser, wenn wir wissen, wer Schuld hat und warum ein Unglück über uns hereingebrochen ist. Jedenfalls suchen wir nach einer Erklärung, einer Interpretation der Ereignisse.
Natürlich können auch Kriege, Aufstände, Revolutionen, Rebellionen oder Terrorakte viel Leid über ganze Völker bringen. Sie richten oft mehr Schaden an, als irgendein Naturereignis. Da können wir dann, je nach unserer politischen Orientierung, die eine Seite oder die andere für das Töten und Morden verantwortlich machen. Aber die Betroffenen selbst haben oft ganz andere Fragen und Probleme. Für sie geht es ums Überleben. Sie fühlen sich machtlos dem Chaos ausgeliefert. Sie warten auf Hilfe und Befreiung.
Im Propheten Jeol geht es auch um eine Katastrophe. Er schreibt in Vers 4 des ersten Kapitels. „Heuschrecken sind über die Felder hergefallen, Schwarm auf Schwarm; alles haben sie kahl gefressen.“ Diese Tatsache führt er dann in den nächsten Versen aus. Er malt ein erschütterndes Bild der Verwüstung. - Wir hören heute selten von Heuschreckenplagen. Daher können wir uns kaum vorstellen, was so ein Schwarm alles anrichtet. Die meisten von uns können sich noch nicht einmal vorstellen, wie so eine kleine, harmlose Heuschrecke zu so einer Gefahr werden kann. Vielleicht sind es doch andere Tiere, als wir sie kennen? Na ja, Heuschrecken sind keine Grillen und auch keine Grashüpfer, es sind Insekten, etwa so lang wie ein Finger. Mit ihren langen, angewinkelten Hinterbeinen können sie weit und hoch springen. Sie haben aber auch Flügel – ähnlich wie eine Libelle, nur dicker und stärker. Damit können sie richtig fliegen. Dabei machen sie ein lautes, raschelndes Geräusch. Das einzelne Tierchen ist nicht gefährlich. Es beißt den Menschen nicht, es saugt nicht Blut, es ist nicht giftig – es frisst nur Grünes. Die zerstörerische Macht der Heuschrecke liegt in ihrer Vielzahl. Sie kommen in großen Schwärmen. Bauern in Paraguay haben mir erzählt, wie sie die Heuschreckenplagen von früher erlebt haben. Die Insekten kamen wie eine schwarze Wolke heran gebraust. Sie ließen sich plötzlich auf ein Feld nieder - und binnen kurzer Zeit war alles Grüne abgefressen. Zu Fuß marschierten sie dann auf der Erde weiter und ließen kahle, braune Felder und Gärten zurück.
Bei solche einer Plage ist es nicht so, dass man vor den Tieren weglaufen müsste. Aber alle Mittel, sie zu bekämpfen und zu töten sind unzureichend. Man versuchte es mit Feuer, mit Wasser, mit Gift und Gräben, wo man sie zuschütten konnte. Alles half ein wenig, konnte aber ihren vernichteten Marsch nicht aufhalten.
Joel beschreibt die Folgen des Heuschreckeneinfalles. „Ein Heer, das unbesiegbar und nicht zu zählen ist, hat unser Land überfallen. Unsere Weinstöcke haben sie kahl gefressen und die Feigenbäume entlaubt, sogar die Rinde haben sie abgenagt und nur das nackte Holz übrig gelassen. Die Felder sind verwüstet und ausgedörrt. Die Ernte ist vernichtet; niemand bringt mehr Korn, Öl und Wein als Speise- und Trankopfer in den Tempel des HERRN. Klagt über euer Unglück, ihr Bauern und Weingärtner! Es gibt weder Weizen noch Gerste, die ganze Ernte ist verloren. Die Weinstöcke sind verdorrt, die Feigen- und Dattelbäume, die Granat- und Apfelbäume und alle wild wachsenden Bäume im Land sind entlaubt. Mit eigenen Augen mussten wir zusehen, wie unsere Nahrung vernichtet wurde. Die Vorräte sind aufgebraucht, die Speicher verfallen; denn es gibt kein Korn mehr. Brüllend irren die Rinder umher, weil sie kein Futter finden, und sogar die Schafherden leiden Not. Auch die wilden Tiere schreien zu dir; “ Soweit der Prophet. Für das Volk bedeutete der Heuschreckenschwarm eine furchtbare Hungersnot. Und weit und breit gab es keine Hilfsorganisation, die mit Flugzeugen Nahrungsmittel und Medikamente eingeflogen hätte. Es war eine verzweifelte Situation.
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III
Der Prophet Joel lebte in Juda, dem Teil Israels, in dem der Tempel stand. In der Regierung hatte es manche Turbulenzen gegeben. Ein sieben Jahre alter Junge war gerade zum König gekrönt worden. Alle anderen Thronfolger hatte seine grausame, gottlose Mutter umgebracht, um selber herrschen zu können. Nun kehrte wieder Ruhe ein. Die wirtschaftliche Lage verbesserte sich. Das Land hatte Frieden. – Da kommt diese unerwartete Katastrophe. Alle sind entsetzt und sprachlos. Doch der Prophet Joel hat ein Wort für das Volk. Er weiß, was zu tun ist. Er kann die Sache erklären. Er sagt: (13) Ihr Priester am Altar des HERRN, legt den Sack um die Hüften und klagt! Behaltet ihn auch bei Nacht an! Es gibt keine Speise- und Trankopfer mehr im Tempel eures Gottes. Ruft einen Fasttag aus! Ordnet einen Bußgottesdienst an! Die Ältesten und das ganze Volk sollen sich im Tempel des HERRN, eures Gottes, versammeln und zu ihm um Hilfe rufen!“
Jeol bringt die Katastrophe sofort mit Gott in Verbindung. Er weiß, dass der Herr die Heuschrecken geschickt hat. Und für ihn ist es auch klar, dass das Unheil eine Strafe ist. Deshalb ruft er gleich die Priester auf, einen Sack um ihre Hüften zu legen. Das war ein Zeichen der Trauer und Demütigung. Dann sollte ein Fasttag ausgerufen werden und ein Bußgottesdienst. Die Sünde des Volkes hatte das Gericht Gottes auf sich gezogen. Nun galt es, sich wieder Gott zuzuwenden. Der Lebensstil, die Einstellung der Menschen musste sich ändern. Die Priester und das ganze Volk sollten sich im Tempel versammeln und zu Gott um Hilfe rufen. Der Prophet Joel sagt einfach: „15 Wehe, was steht uns bevor! Der Tag, an dem der HERR Gericht hält, ist nahe. Ein gewaltiges Strafgericht kommt von Gott, dem Gewaltigen!“. Mit diesen Worten ordnet er das Geschehen ein, er gibt eine Erklärung und Deutung für das, was hier geschieht. Die Katastrophe ist ein Gericht, eine Strafe Gottes für das Volk.
Dabei stellt sich mir die Frage, ob alle Katastrophen ein Gericht Gottes sind? Ob wir bei jedem Unglück sagen können: „Gott straft die Menschen.“ Gilt der Ruf zur Buße allen, die ein schwerer Schicksalsschlag getroffen hat? Dürfen wir den Leuten, die einen Verlust, eine Not erleben sagen, was der Prophet dem Volk Israel sagte? Manche Moralisten sind vielleicht schnell geneigt, ein Unglück als Strafe Gottes zu sehen. Andererseits wollen aber auch viele den Gedanken an ein Gericht Gottes gar nicht erst aufkommen lassen.
Es stimmt, die meisten von uns sind keine Propheten. Deshalb können wir uns auch keine Autorität für Interpretationen anmaßen. Ich weiß noch, als der kleine Micha unheilbar krank wurde. Die Eltern waren gottergebene Christen. Sie waren tief betroffen von dem Unglück. Wie war es nur zu dieser Krankheit gekommen? Natürlich beteten sie und baten Gott um Hilfe und Heilung. Doch der Zustand des Jungen verbesserte sich nicht. In diese familiäre und geistliche Krise hinein kamen wohlmeinende Geschwister. Sie zeigten ihr Mitgefühl unter anderem auch darin, dass sie gute Ratschläge gaben. Vor allem aber wollten sie den Eltern klar machen, dass sie Buße tun und ihre Sünde bekennen müssten. Dann würde ihr Kind schon wieder gesund werden. Für die Besucher war die Krankheit des kleinen Micha eine Strafe Gottes für verborgenen Ungehorsam oder Rebellion.
Wir alle suchen in solch einem Fall nach einer Interpretation. Wir wollen wissen, wie es zu dem Unglück kam. Wer es verschuldet hat und wo wir Hilfe bekommen können. Und sicher ist es gut, diese Fragen zu stellen. Aber doch suchen viele Christen heute nach dem Willen Gottes in der Bibel. Sie kennen und respektieren die Gebote und wollen dem Herrn in allem folgen. Da wäre es anmaßend zu sagen, sie müssten erst einmal Buße tun. - Dann sehen wir auch die Gottlosigkeit in der Gesellschaft. Wir sehen, wie gleichgültig die Menschen um uns Gott gegenüber sind, wie sie ihn oft verachten und verlästern. Für manche Christen liegt der Gedanke dann durchaus nahe, dass Gott eingreift und Gericht über ein korruptes Volk sendet.
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IV
Natürlich kann eine Katastrophe verschiedene Ursachen haben. Es muss nicht immer sein, dass Gott hier Sünde bestraft.
1.- Eine Ursache kann sein, dass Gott unseren Glauben prüfen will. Im Falle Hiobs z.B. waren all seine Verluste und Leiden ein Glaubenstest. Gott wollte sehen, ob Hiob ihm die Treue halten würde, auch wenn ihm nichts mehr von seinem Reichtum, seiner Familie und seiner Gesundheit blieb. Natürlich hatte Hiob schwere innere Kämpfe. Er konnte Gottes Handeln an sich nicht verstehen, aber er blieb in der Prüfung treu. Auch andere Männer und Frauen Gottes in der Bibel mussten durch sehr große Krisen gehen. Das kam nicht, weil sie abgefallen oder in Sünde geraten waren, sondern weil sich ihr Glaube bewähren sollte. Glaube, der nicht im Feuer geprüft wurde, ist nicht viel wert.
Ein anderer Grund für Nöte und Leiden in unserem Leben kann darin liegen, dass wir ein Zeugnis vor den Gottlosen sein sollen. Zu Neros Zeiten in Rom herrschten grausame Christenverfolgungen. Viele Gläubige sind buchstäblich in ihrem öffentlich Tod ein Schauspiel für die Welt geworden. Sie haben gelitten, während die Zuschauer sich an ihrem Leiden belustigt haben. Aber die Verfolgung hat den Glauben nicht ausrotten können. Im Gegenteil: Manch ein Spötter hat die Demut, die Haltung und die Liebe der Gequälten gesehen. Er wurde in seinem Innersten von solch einer Glaubenskraft und Hoffnung berührt und trat selber in die Nachfolge Jesu. Wie heißt es doch: „Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche“. Man sollte meinen, dass niemand ein Christ werden wollte, wenn er weiß, dass es ihm auch schlecht gehen könnte. Die Nachfolge soll uns doch Freude und Frieden, Glück und Wohlstand, Wertschätzung und Segen von Gott bringen. Aber es gibt genug Menschen, die wissen, dass es auf dieser Erde nicht immer gut gehen kann. Sie wollen geraden einen Gott, der ihnen auch in großer Not und tiefen Erfahrungen beistehen kann.
Es kann auch sein, dass Gott uns mit einer Krise zu einer heilsamen Veränderung führen möchte. Krankheit und Leiden in unserm Leben müssen nicht unbedingt eine Strafe sein. Aber sicher können die veränderten Umstände auch zu einer Neuorientierung führen. Ich kenne Leute, die sagen es ganz frei heraus. „Ich musste erst diesen schweren Unfall haben, um über die wahren Werte im Leben nachzudenken.“ Schon manch einer hat sich durch seine notvolle Erfahrung selber den leidenden und verwirrten Menschen zugewandt. Corrie ten Boom ist durch die Hölle der KZs gegangen. Dort wurde sie von Gott zubereitet zu einem Leben des Dienstes an gefangenen, gefolterten und verletzten Menschen. Ohne die eigenen Erfahrungen im Leid hätte sie andere Menschen nie so gut verstehen und ihnen helfen können.
Manchmal kann es auch sein, dass Gott uns etwas nimmt, um uns etwas Besseres dafür zu geben. Ich erinnere mich an einen Buchtitel, der diesen Gedanken sehr kompakt ausdrückt. Das Buch hieß: „Um Füße bat ich, und Er gab mir Flügel.“ Die indische Ärztin Mary Verghese erlitt bei einem Busunfall so schwere Verletzungen, dass sie von der Hüfte an gelähmt blieb. Sie war an den Rollstuhl gefesselt. Doch entwickelte sie vom Rollstuhl aus eine erstaunliche Fähigkeit, besondere Operationen durchzuführen. Dadurch konnte sie vielen Menschen mit speziellen Krankheiten helfen. Sie wurde weltbekannt und reiste (per Flugzeug) in viele Länder. Am Ende ihres Lebens fand sie, dass Gott ihr etwas viel Besseres gegeben hatte, als neue Füße.
Wir könnten vielleicht noch andere Erklärungen für Katastrophen und Leidenszeiten in unserem Leben finden. Nicht immer werden wir einen Propheten an der Seite haben, der uns eine direkte, göttliche Antwort auf schwere Erfahrungen geben kann. Wir, die wir keine Propheten sind, sollten vorsichtig sein mit einem leichtfertigen Urteil. Aber was wir können und sollen ist sicherlich, die Not irgendwie in Verbindung mit Gott zu bringen. Gott will uns etwas sagen, das ist klar. Ob wir es merken und ob wir es hören und richtig verstehen, das ist noch eine andere Frage. So oder so wird eine Katastrophe viele Fragen und Zweifel aufwerfen. Wir werden nach einer richtigen Deutung und Interpretation der Ereignisse suchen. Nicht immer werden wir sie gleich finden. Manchmal müssen wir vielleicht lange warten, bis wir verstehen, was Gott uns sagen wollte. Stets sollten wir aber auch daran denken, dass eine Katastrophe in unserem Leben eine Warnung, eine Strafe und ein Ruf zu Buße sein kann – wie beim Propheten Joel.
Wir beten. Herr, hilf uns, die Katastrophen in unserem Leben richtig zu verstehen. Wir danken Dir, dass Du uns durch alle Notlagen begleitest und hältst und uns in Deiner Liebe etwas lehren willst. Amen
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