<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1797434258667176473</id><updated>2011-12-02T23:53:01.157+01:00</updated><category term='Schuld'/><category term='Kanon'/><category term='Bekenntnis'/><category term='Pentateuch'/><category term='Eltern'/><category term='Gebote'/><category term='Vergebung'/><category term='Thora'/><category term='Pfingsten'/><category term='Heiliger Geist'/><category term='Gesetze'/><category term='Heuschrecken'/><category term='Altes Testament'/><category term='Bibel'/><category term='Buße'/><category term='Kultur'/><category term='Propheten'/><category term='Katastrophen'/><category term='Kinder'/><category term='Wort Gottes'/><category term='Strafe'/><title type='text'>EfG Bad Salzuflen</title><subtitle type='html'>Wir sind Gemeinde

    Erwachsene, Jugendliche, Kinder, Arbeitnehmer und Arbeitgeber,
    Studenten, Schüler, Hausfrauen und Rentner, Verheiratete und Singles.
    Auf den ersten Blick scheint das ein bunt zusammen gewürfelter Haufen zu sein.
    Was uns aber verbindet und vereint ist der persönliche Glaube an JESUS CHRISTUS.
    Unsere Gemeinde wurde 1965 gegründet und hat derzeit ca. 50 Mitglieder
    und viele Freunde. Gäste sind uns herzlich willkommen !</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>10</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1797434258667176473.post-1566904531268424388</id><published>2009-10-14T21:38:00.001+02:00</published><updated>2009-10-14T21:41:18.621+02:00</updated><title type='text'>Kanononisierung 04</title><content type='html'>&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das Alte Testament ist eine Einheit aus insgesamt 39 Büchern. Diese Bücher sind in verschiedenen Gruppen zusammengefasst. Wenn man zu Jesu Zeiten sagte: „Das Gesetz und die Propheten“ so war das ganze Alte Testament gemeint.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="LEFT" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Anerkannte geistliche Leiter des Volkes Israels hatten die Bücher im Auftrag Gottes geschrieben. Sie galten als Gottes Wort oder Heilige Schrift. Und das ist bis heute so geblieben. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="LEFT" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bei vielen Büchern der Bibel ist es uns ganz klar, dass dies göttliche Offenbarungen sind. Heißt es doch oft: „Das Wort des Herrn kam zu mir!“ oder „Gott sprach!“ oder „So spricht der Herr.“ Es sind hauptsächlich die Propheten, die diese Wendungen gebrauchen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="LEFT" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dann gibt es aber auch noch andere Bücher, bei denen uns das nicht so klar erscheint. Da ist z.B. das Buch Esther. In der ganzen Erzählung fällt nicht einmal der Name Gottes. Es wird von einer Königin aus jüdischem Geschlecht berichtet, die in Persien lebte, als Gottes Volk dort in der Gefangenschaft war. Man kann sich fragen: Wie kommt ein solcher Bericht in den Kanon des Alten Testaments? Was hat das mit Gottes Wort zu tun? &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="LEFT" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wenn wir die Geschichte aber lesen merken wir, dass Esther das gesamte Volk Gottes durch eine sehr mutige Tat gerettet hat. Sie vertraute ihrem Gott und der bewahrte auf wunderbare Weise Israel vor der Ausrottung. Dieses Ereignis war natürlich sehr bedeutungsvoll für die Juden. Sie wollten es unbedingt als ein Zeugnis des Handelns ihres Gottes aufbewahrt wissen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="LEFT" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es gibt noch andere Bücher, die es uns manchmal nicht so leicht machen, das Wort Gottes darin zu erkennen. Eines dieser Bücher ist z.B. der Prediger oder auch das Hohe Lied. Selbstverständlich kann das Lesen dieser Schriften für uns ein großer Gewinn sein. Wir lernen vieles über Gott, oder über die Erfahrungen, die andere mit Gott gemacht haben. Aber wir müssen auch zugeben, dass Zweifler und Kritiker der Bibel gerade diese Bücher hervorholen, um die Autorität und Glaubwürdigkeit des Wortes Gottes infrage zu stellen. Und wenn wir erst einmal anfangen bei einem Buch Misstrauen zu verspüren, dann fällt bald der ganze Kanon auseinander. Deshalb müssen wir unbedingt daran festhalten, dass die ganze Bibel, alle Bücher, Kapitel, Verse, Sätze und Worte Teil des einen, anerkannten Kanons sind.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="LEFT" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="color: black;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Bibel ist nicht ein Buch, dass vom Himmel gefallen ist. Es ist auch nicht ein Buch, das einer bestimmten Person in einem kurzen Zeitabschnitt diktiert wurde. Die Bibel wurde vielmehr über einen großen Zeitraum von sehr verschiedenen Persönlichkeiten geschrieben. Ihre Schriften bilden aber eine zuverlässige Einheit durch die Kanonisierung. Wer das Wort Gottes liest und ihm glaubt, wird viel Segen und Freude erfahren, so wie es im Psalm 119 und vielen anderen Stellen bezeugt wird.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1797434258667176473-1566904531268424388?l=efg-bad-salzuflen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/feeds/1566904531268424388/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1797434258667176473&amp;postID=1566904531268424388' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/1566904531268424388'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/1566904531268424388'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/2009/10/kanon-4.html' title='Kanononisierung 04'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1797434258667176473.post-6166569820539279947</id><published>2009-09-07T22:39:00.006+02:00</published><updated>2009-09-07T22:59:46.400+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Propheten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Altes Testament'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pentateuch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kanon'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesetze'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Thora'/><title type='text'>Kanonisierung 3</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(0, 0, 0);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Einmal fragte ein Schriftgelehrter Jesus, welches das höchste Gebot sei. (Die Geschichte steht in Math. 22, 35). Jesus antwortet: „&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte.“ Dies ist das vornehmste und größte Gebot.&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;sup&gt; &lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Das andere aber ist ihm gleich; Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 0);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;.&lt;/span&gt;" - Als Gesetz und Propheten bezeichnete man früher das gesamte Alte Testament. Jesus wollte also sagen, dass die Zusammenfassung der Lehren, Gebote und Geschichten aus dem Alten Testament die Liebe zu Gott und zum Nächsten ist. Damit bestätigt Jesus auch, dass das Alte Testament, so wie es damals bekannt war, göttliche Autorität besaß. Wir erkennen, dass das Gesetz schon früh als Heilige Schrift anerkannt war daran, dass es im Tempel aufbewahrt wurde. Schon im 5. Buch Mose Kap. 31, 24-26 heißt es: "Als Mose dieses ganze Gesetz in ein Buch geschrieben hatte, befahl er den Leviten, die die Bundeslade des Herrn trugen: »Nehmt dieses Gesetzbuch und legt es neben die Bundeslade des Herrn, eures Gottes, damit er es künftig als Zeugen gegen dieses Volk benutzen kann.« - Und im Buch Josua steht ein sehr bekannter Satz, in dem auch schon die Existenz und Bedeutung des Gesetzes erwähnt wird. Da heißt es: Jos. 1, 8: Sprich die Weisungen aus meinem Gesetzbuch ständig vor dich hin und denke Tag und Nacht darüber nach, damit dein ganzes Tun an meinen Geboten ausgerichtet ist. Dann wirst du Erfolg haben und wirst alles, was du beginnst, glücklich vollenden.“ Für Josua war es klar, dass das Gesetzbuch das Wort Gottes  war, das bis dahin bekannte Alte Testament.&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;Im Laufe der Jahre kamen aber noch andere Bücher zum Kanon des AT. dazu. Das waren besonders die Propheten. Wir sehen, dass die prophetischen Bücher mit dem Gesetz in einem Atemzug genannt werden, und daher die gleiche Autorität hatten. In 2. Könige 17, 13 lesen wir.  „Der Herr aber ließ die Leute von Israel und ebenso die Leute von Juda durch seine &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;Propheten&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt; und Seher warnen. Er ließ ihnen sagen: »Kehrt um; ihr seid auf dem falschen Weg! Lebt nach meinen Geboten! Richtet euer Leben nach den Vorschriften meines Gesetzes, das ich euren Vorfahren gab und das ich euch durch meine Diener, die Propheten, bekannt gemacht habe!« Also haben die Propheten das Gesetz Gottes, das im Tempel aufbewahrt wurde, dem Volk bekannt gemacht. Das bedeutet,  dass das Gesetz göttliche Autorität hat - und die Schriften der Propheten, die sich darauf gründen, ebenfalls.&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;Wenn hier vom Buche des Gesetzes gesprochen wird, so sind damit die 5 Bücher Mose gemeint, die von den Juden auch als Thora bezeichnet werden. Bei den Christen wird dafür der Begriff Pentateuch verwendet - das Fünfbuch. Zu den Propheten gehören 16 Bücher, die über einen größeren Zeitraum nach und nach dem biblischen Kanon zugefügt würden.&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;Im Neuen Testament bestätigt &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;Jesus&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;, dass das Gesetzbuch und die Propheten zusammen gehören. Er sagt in Luk 24, 44: »Als ich noch mit euch zusammen war, habe ich euch gesagt: Alles, was im Gesetz, in den Schriften der Propheten und in den Psalmen über mich steht, muss in Erfüllung gehen.«&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;       Damit hat Jesus das Alte Testament, so wie es damals schon vor lag, als Einheit anerkannt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left; font-style: italic;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left; font-style: italic;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p face="georgia" style="margin-bottom: 0cm; font-style: italic; text-align: left;"&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1797434258667176473-6166569820539279947?l=efg-bad-salzuflen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/feeds/6166569820539279947/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1797434258667176473&amp;postID=6166569820539279947' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/6166569820539279947'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/6166569820539279947'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/2009/09/kanonisierung-3.html' title='Kanonisierung 3'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1797434258667176473.post-7599268663340170723</id><published>2009-08-19T10:23:00.002+02:00</published><updated>2009-08-19T10:33:11.718+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kanon'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wort Gottes'/><title type='text'>Kanonisierung 2</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;color:#000000;" &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;In dem einzigartigen Psalm 119 besingt der Autor die Schönheit und Erhabenheit des geschriebenen Wortes Gottes. Interessant ist dabei, welche Begriffe oder Ausdrücke er verwendet. Er nennt die Bibel: Gesetz, Worte, Rechte, Befehle, Vorschriften, Zeugnisse, Gebote und Urteile - alles verschiedene Aspekte des einen Wortes Gottes. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: georgia; font-style: italic;" align="LEFT"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: georgia; font-style: italic;" align="LEFT"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nun ist die Bibel für uns ja ein ganz besonderes Buch. In ihr wird der einzige, wahre Schöpfergott offenbart. Durch die Bibel lernen wir Jesus Christus kennen und den gesamten Erlösungsplan Gottes für uns. Sie ist die Grundlage unseres Glaubens, unseres Wandels und unseres Heils. Unsere Einstellung und unser Verhältnis zu diesem Buch ist entscheidend für den Gewinn, den wir aus den Lehren für unser Leben ziehen werden. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: georgia; font-style: italic;" align="LEFT"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Also, über welche Frage unseres Glaubens wir auch sprechen, die Bibel muss die Quelle der Antworten bleiben. Dazu müssen wir sicher sein, dass sie vertrauenswürdig und zuverlässig ist. Wenn es da Zweifel gibt, haben wir keinen sicheren Grund und keine Autorität.  Das bedeutet auch, dass wir die Bibel als Gottes Wort annehmen müssen. Wo wir das nicht tun, bleibt alles menschliches Spekulieren.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: georgia; font-style: italic;" align="LEFT"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wenden wir uns zuerst einmal der Frage zu: Wie wissen wir, dass die ganze Bibel Gottes Wort ist? Immer wieder wurde ja auch vonseiten der Kritiker angedeutet, dass die Bibel zwar Gottes Wort enthält, aber nicht alles wirklich Gottes Wort sei. Aufgrund dieser Annahme sind Wissenschaftler gekommen, die versucht haben heraus zu finden, welche Teile der Bibel nun Gottes Wort sind - und welche nicht. So haben sie jedes Buch, jedes Kapitel, jede Geschichte, jede Aussage unter die Lupe genommen und beurteilt. Die Ergebnisse der einzelnen Schulmeister waren sehr unterschiedlich. Auch hatte jeder eine andere Begründung, warum dieser oder jener Teil der Heiligen Schrift nicht zur Bibel gehören könne. Eine große Verunsicherung und Misstrauen entstand dadurch in der christlichen Kirche dem Wort Gottes gegenüber.  Wir müssen entweder die ganze Bibel anerkennen oder sie ganz verwerfen. Der Mensch kann sich nicht zum Richter über die Autorität der Heilige Schrift erheben. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: georgia; font-style: italic;" align="LEFT"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wie wissen wir aber, dass die ganze Bibel als Wort Gottes zu verstehen ist? Die Antwort ist: durch die Kanonisierung. Das ist ein Prozess bei dem die einzelnen, bereits bestehenden Bücher und Schriften in die Bibel aufgenommen wurden. Einmal als  dazugehörend anerkannt, sind sie Teil der gesamten Offenbarung Gottes und haben alle die gleiche Autorität.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: georgia; font-style: italic;" align="LEFT"&gt;&lt;span style="color:#000000;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das Wort Kanonisierung kommt von Kanon. Ein Kanon ist heute ein mehrstimmiges Lied. Seine ursprüngliche Bedeutung ist aber eine andere. Zunächst ist ein Kanon ein Zollstock oder Maßstab. Im übertragenen Sinne wäre das: Norm oder Regel. Wenn wir bei der Bibel von einem Kanon sprechen, dann meinen wir so etwas wie einen Katalog oder eine Liste. Die verschiedenen Bücher der Bibel, wie die Propheten, die Psalmen, die  Evangelien oder Briefe der Apostel gehören zu der anerkannten Liste der Heiligen Schrift.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1797434258667176473-7599268663340170723?l=efg-bad-salzuflen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/feeds/7599268663340170723/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1797434258667176473&amp;postID=7599268663340170723' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/7599268663340170723'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/7599268663340170723'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/2009/08/kanonisierung-2.html' title='Kanonisierung 2'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1797434258667176473.post-2809325297415417154</id><published>2009-08-03T21:02:00.004+02:00</published><updated>2009-08-03T21:37:38.345+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gebote'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesetze'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wort Gottes'/><title type='text'>Kanonisierung</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Man kann die Bibel auf recht unterschiedliche Art studieren. Man kann sie z.B. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Abschnitt&lt;/span&gt; für Abschnitt, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kapitel&lt;/span&gt; für Kapitel lesen und über den Inhalt nachdenken. Man kann sich einzelne &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Verse&lt;/span&gt; vornehmen und über die darin enthaltenen Aussagen meditieren. Man kann sich auch bestimmte &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Worte&lt;/span&gt; anschauen und ihre Bedeutung und Reichweite ergründen. Man kann die Bibel aber auch in größeren Portionen überfliegen und die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zusammenhänge&lt;/span&gt; und Linien erforschen. Es gibt sicher noch manche andere Blickwinkel von denen aus man an die Bibel herangehen kann. Mich interessiert jetzt einmal, was die ganze Bibel, im Alten wie im Neuen Testament, zu  einem bestimmten Thema sagt. Das wäre also ein systematisches Studium theologischer Begriffe wie z.B. Himmel und Hölle, Engel, Sünde, Erlösung u.a.  Beginnen wir mal mit der Frage: Was sagt die Bibel über sich - oder was sagen die Schreiber der Bibel über dieses Buch. Als Einleitung dazu wäre es sehr passend, den Psalm 119 zu lesen. Es ist der längste Psalm in der Bibel. Er rühmt in kurzen, prägnanten Aussagen die wertvollen Eigenschaften des Wortes Gottes. Der Psalm ist ein Gebet, ein Gespräch mit Gott und ein Zeugnis des Schreibers über seine Wertschätzung der göttlichen Gebote und Weisungen. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1797434258667176473-2809325297415417154?l=efg-bad-salzuflen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/feeds/2809325297415417154/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1797434258667176473&amp;postID=2809325297415417154' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/2809325297415417154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/2809325297415417154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/2009/08/kanonisierung.html' title='Kanonisierung'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1797434258667176473.post-6224165524213767526</id><published>2009-03-22T23:49:00.003+01:00</published><updated>2009-03-23T00:19:06.266+01:00</updated><title type='text'>Internetradio</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Radioarbeit - Wer macht sie?  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Es gab eine Zeit, da waren Radioprediger eine besondere Art von Verkündigern. Sie saßen oder standen in einem Studio und sprachen ihre Texte auf. Zu ihrer Ausbildung gehörte nicht nur Theologie, Rhetorik und Homiletik, sondern auch etwas Einführung in Studiogeräte, Mikrophone und Aufnahmetechnik. Im sterilen Studio hinter dem Mikrophon versuchten sie, sich ihre Hörerschaft vorzustellen und möglichst deutlich, verbindlich und natürlich zu sprechen. Wichtig war auch, dass sie den Einzelnen ansprechen und nicht die große Masse, wie im öffentlichen Reden. Ihre Predigten waren säuberlich aufgeschrieben. Die Manuskripte wurden auf Wunsch an die Hörer geschickt. An Planung und Formulierung hatte der Autor oft lange gearbeitet. Besondere Mühe verwendete er darauf, die Texte so zu schreiben, als wären sie frei gesprochen. Also: kurze Sätze, Umgangssprache, keine Fremdworte. So haben wir jetzt fast 30 Jahre lang Radio gemacht. Die Manuskripte sind noch fast alle in meinen Archiven. &lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt; Mit den neuen Medien wie CD, MP3-Spieler, Computer (Internet Radio) und iPod ist auch eine neue Art der Verkündigung über Massenmedien entstanden. &lt;/span&gt;  &lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;In Deutschland war es seit Ende des 2. Weltkrieges nicht möglich, Genehmigungen für private christliche Radiosender zu bekommen. Manche reichen Leute haben es versucht. Selbst der ERF und andere deutsche Radiomissionen konnten jahrzehntelang nur aus dem Ausland (Monaco, Luxemburg) senden. Es scheint weiterhin unmöglich, als Ortsgemeinde oder Privatperson einen christlichen UKW-Sender zu betreiben, eine Einschränkung, die man sich in anderen Ländern überhaupt nicht vorstellen kann. Allein in Argentinien gab es schon vor langer Zeit über 1000 UKW-Sender, von freien Gemeinden unterhalten. Bürgerfunk und offener Kanal können in einigen Bundesländern genutzt werden, aber die Umstände erlauben nur selten eine beständige Arbeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Eine neue Möglichkeit hat sich durch das Internet ergeben. Hier kann man ohne Antenne, Sender und teure Studiogeräte, ohne Frequenzzuteilung und Genehmigung einfach “senden”. So sind eine Reihe christlicher Internetradios entstanden. Einige von ihnen senden Tag und Nacht, andere übertragen Programme in mehreren Sprachen. Manche verwenden nur Aufzeichnungen (also aus der Konserve) und andere haben auch life-segmente mit Moderation dabei.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Eine große Herausforderung für jeden Sender ist  auch der Inhalt oder das Programm. Was soll man 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr senden? Da entsteht ein ungeheurer Bedarf an guten Inhalten, wozu man einen großen (teuren) Mitarbeiterstab braucht. So viele “Radioprediger” gibt es gar nicht. Also greifen die Betreiber auf vorhandenes Material zurück. Sie durchstöbern Gemeindearchive nach den Mitschnitten der Sonntagspredigten, sie fragen bei Bibelschulen an, bitten um Aufnahmen bei Seminaren und Bibelstunden. Was dabei heraus kommt, sind Vorträge oder Predigten, die im Gottesdienst in der eigenen Gemeinde, oder auf einer Konferenz, einem Seminar oder einer kleinen Hausveranstaltung gebracht wurden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Diese Aufnahmen sind technisch oft sehr mangelhaft. Die Mikrophone waren billig und schlecht, die Aufnahmegeräte gerade mal gut genug für den Hausgebrauch, das Bandmaterial z.T. alt und mehrfach schon gelöscht, die Akustik und das Umfeld ungeeignet, Hintergrundgeräusche im Saal oder der Kirche usw. Das alles hätte man in einem normalen Radiosender nicht zugelassen. Dazu kommen noch die private Atmosphäre, die Themen der Vorträge, die oft nur für eine enge Gruppe von Hörern bestimmt sind, die Tatsache, dass der Vortragende sich hin und her bewegt und nicht darauf achtet, wo das Mikrophon steht, die laienhafte Bedienung der Geräte und vieles mehr.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Nun geht man mit diesem Material an die Öffentlichkeit. Aussagen, die im kleinen Kreis von Insidern gemacht wurden, kann jetzt jedermann hören. Menschen, die nie in einen Gottesdienst gehen würden, können sich am Internetradio oder Computer ihre Meinung über die Christen bilden. Das ist einesteils gut, aber andererseits auch gefährlich. Einige Verkündiger sind wirklich brilliant, sie kennen die Bibel und legen sie verständlich aus - aber andere reden (oder schreien) in der berühmten Sprache Kanaans oder in Phrasen, sie geben Allgemeingut weiter, bleiben sehr oberflächlich oder werden aggressiv . Über die Inhalte oder die Theologie der Prediger machen sich die Betreiber des Internet Radios wenig Gedanken - sie können es oft auch gar nicht beurteilen. Aber sie wollen das Evangelium unter die Leute bringen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Ich habe in letzter Zeit öfter solche Programme in Internetsendern gehört. Manch ein Fachmann würde sagen: “Aber so etwas geht doch überhaupt nicht! Die Qualität ist lausig, der Wortschatz zu fromm, das Thema nicht für die Öffentlichkeit geeignet. Auch die Art des Vortrages passt höchstens in eine homogene Interessengruppe, aber nicht zu einer so breiten, unterschiedlichen Hörerschaft. Hier werden fast alle Fehler begangen, die man in  Kommunikation überhaupt machen kann.”&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass diese Art christlicher Sendungen bestimmt auch viele Menschen erreicht und positiv beeinflusst. Ich jedenfalls, habe mich dabei ertappt, wie ich mich mit hineingenommen fühlte in eine kleine Versammlung in Bayern oder Schwaben, wie ich interessiert zuhörte und manches dabei lernte. Obwohl ich mich selbst zu den Radiopredigern zähle, die nach strengen Regeln arbeiten, so finde ich doch diese neue Methode auch als durchaus effektiv und vielleicht sogar attraktiv für Leute, die übersättigt sind von Perfektionismus und erstklassiger Qualität. Dazu erreichen Prediger kleiner Gemeinden durch das Internet einen viel weiteren Hörerkreis, als sie je erwarten konnten. Hoffentlich kommt die Botschaft des Evangeliums auf diese neue Art zu vielen interessierten Hörern! Das sollten wir dankbar in der Fürbitte bedenken.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Hier einige Adressen von Internetradios&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote  style="font-style: italic;font-family:georgia;" type="cite"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a href="http://www.bbnradio.org/"&gt;&lt;br /&gt;www.bbnradio.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.sw-radio.com/"&gt;www.sw-radio.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dwg-radio.net/"&gt;www.dwg-radio.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.andenstimme.org/"&gt;www.andenstimme.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1797434258667176473-6224165524213767526?l=efg-bad-salzuflen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/feeds/6224165524213767526/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1797434258667176473&amp;postID=6224165524213767526' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/6224165524213767526'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/6224165524213767526'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/2009/03/internetradio.html' title='Internetradio'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1797434258667176473.post-6471171228278260154</id><published>2008-05-07T21:54:00.003+02:00</published><updated>2008-05-07T22:03:35.210+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pfingsten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heiliger Geist'/><title type='text'>Das Kommen des Heiligen Geistes - was ist richtig?</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel 3, 1 – 5 und 4, 1 -13&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Der bekannteste Abschnitt aus dem sonst weniger bekannten Buch des Propheten Joel sind sicher die ersten Verse aus dem 3. Kapitel. Diese Worte werden in der Apostelgeschichte von Petrus zitiert, nachdem der Heilige Geist wie Feuerflammen auf die Jünger gekommen war. Das verstehen wir als die Geburtsstunde der Gemeinde Jesu Christi und den eigentlichen Beginn des Neuen Bundes. Wir wollen heute aus dem Buch Joel von Kapitel 3, 1 bis 4, 13 lesen, um den Zusammenhang zu verstehen. Hauptsächlich wird es aber um die Ausgießung des Heilige Geistes gehen, die Joel hier in den ersten beiden Versen ankündigt. Die Frage, die uns dabei am meisten beschäftigen soll ist: Über wen wird der Heilige Geist ausgegossen werden und was wird dadurch entstehen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;1 Weiter sagt der Herr: »Es kommt die Zeit, da werde ich meinen Geist ausgießen über alle Menschen. Eure Männer und Frauen werden dann zu Propheten; Alte und Junge haben Träume und Visionen. 2 Sogar über die Knechte und Mägde werde ich zu jener Zeit meinen Geist ausgießen. 3-4 Dann ist der große und schreckliche Tag nahe, an dem ich Gericht halte. Am Himmel und auf der Erde werden seine Vorzeichen zu sehen sein: Menschen liegen erschlagen in ihrem Blut, Flammen und Rauchwolken steigen auf; die Sonne verfinstert sich und der Mond wird blutrot. 5 Aber alle, die sich zu mir bekennen und meinen Namen anrufen, werden gerettet.« Dann wird geschehen, was der Herr angekündigt hat: »Auf dem Zionsberg in Jerusalem gibt es Rettung - und auch für alle, die unter die Völker zerstreut sind; denn ich rufe sie zurück.«&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;1 Der Herr sagt: »Wenn die Zeit kommt, dass ich für Juda und Jerusalem alles wieder zum Guten wende, 2 werde ich alle Völker zusammenrufen und sie in das Tal führen, das den Namen trägt Der Herr richtet. Dort ziehe ich sie zur Rechenschaft für das, was sie meinem Volk Israel angetan haben, diesem Volk, das mein Eigentum ist. Sie haben es unter die Völker zerstreut, haben mein Land aufgeteilt1 3 und seine Bewohner durchs Los unter sich verteilt. Mit einem Jungen hat man da für die Nacht bei einer Prostituierten bezahlt, ein Mädchen hat man für den Wein eines Zechgelages verkauft. 4 Ihr Leute von Tyrus und Sidon und ihr Philister alle, ihr wollt gegen mich vorgehen? Ihr wollt euch an mir rächen? Ich habe vielmehr Grund, mich an euch zu rächen! Im Handumdrehen lasse ich eure Untaten auf euch zurückfallen.2 5 Ihr habt mein Silber und Gold weggenommen und meine kostbaren Schätze in eure Paläste gebracht. 6 Die jungen Männer aus Juda und Jerusalem habt ihr an die Griechen verkauft und weit weg von ihrer Heimat in die Fremde geschafft. 7 Aber ich rufe sie von dort zurück und lasse eure Untaten auf euch selbst zurückfallen. 8 Eure eigenen jungen Leute, die Männer und auch die Mädchen, werde ich dann den Leuten von Juda ausliefern und die werden sie weit weg in die Fremde, an die Leute von Saba, verkaufen. Ich habe es gesagt, ich, der Herr. 9 Ruft unter den Völkern aus: Rüstet euch zum Kampf! Stellt eure Truppen auf! Lasst alle eure wehrfähigen Männer antreten und marschieren! 10 Schmiedet aus euren Pflugscharen Schwerter, macht aus euren Winzermessern Speerspitzen! Noch der Schwächste soll erklären: Ich kämpfe wie ein Löwe! 11 Kommt her, ihr Völker, kommt von allen Seiten!« Und wenn sie dort versammelt sind, dann lass, Herr, deine starken Engel gegen sie antreten!3 12 »So sollen die Völker aufgeboten werden und in das Tal mit dem Namen Der Herr richtet ziehen. Dort werde ich auf dem Richterstuhl sitzen und sie zur Rechenschaft ziehen, alle die Völker ringsum. 13 Nehmt die Sichel, die Ernte ist reif! Tretet die Kelter, sie ist bis zum Rand gefüllt! Das Maß ist voll; die Schuld der Völker ist riesengroß.«&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;II&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Diese Worte des Propheten sind mutig und machtvoll. Sie wirken schon ohne irgendeine Erklärung oder Auslegung. Vielleicht sind Dir auch jetzt schon einige Sätze ins Herz gefallen und Du sagst. „Jawohl, so ist es! Sag’s ihnen! Die Ungerechtigkeit muss aufhören.“ Oder  „Endlich greift Gott ein! Wie gut, dass wir einen Erretter haben, der die Strafe für uns trug.“ – Der gelesene Abschnitt enthält so manche Gesichtspunkte, die einer näheren Betrachtung oder Ausführung wert wären. Aber ich möchte heute nur die Aussage am Anfang dieses 3. Kapitels beleuchten. Da heißt es: »Es kommt die Zeit, da werde ich meinen Geist ausgießen über alle Menschen. Eure Männer und Frauen werden dann zu Propheten; Alte und Junge haben Träume und Visionen.1 2 Sogar über die Knechte und Mägde werde ich zu jener Zeit meinen Geist ausgießen. 3-4 Dann ist der große und schreckliche Tag nahe, an dem ich Gericht halte.“ – Wer sich ein wenig in der Bibel auskennt wird sich wundern, dass dieser Satz im Alten Testament bei den kleinen Propheten steht. Er kannte ihn doch aus dem Neuen Testament und zwar aus der Apostelgeschichte. Richtig! Dieser Abschnitt wird doch fast an jedem Pfingstfest gelesen, wenn es um den Heiligen Geist geht. Die Worte in der Apostelgeschichte sind tatsächlich ein Zitat aus dem Buch Joel. Petrus wendet die Prophetie an, um den verwunderten Menschen am Pfingsttag zu erklären, was hier geschieht. Es wird nämlich berichtet, dass es plötzlich es ein mächtiges Rauschen gab, wie wenn ein Sturm vom Himmel herabweht. Das Rauschen erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. 3 Dann sahen sie etwas wie Feuer, das sich zerteilte, und auf jeden ließ sich eine Flammenzunge nieder. 4 Alle wurden vom Geist Gottes erfüllt und begannen in anderen Sprachen zu reden, jeder und jede, wie es ihnen der Geist Gottes eingab. 5 Nun lebten in Jerusalem fromme Juden aus aller Welt, die sich hier niedergelassen hatten. 6 Als sie das mächtige Rauschen hörten, strömten sie alle zusammen. Sie waren ganz verwirrt, denn jeder hörte die Versammelten, die Apostel und die anderen, in seiner eigenen Sprache reden. 7 Außer sich vor Staunen riefen sie: »Die Leute, die da reden, sind doch alle aus Galiläa!“ – Alle diese Erscheinungen werden von Petrus mit der Verheißung aus Joel in Verbindung gebracht. Wir kennen dieses Ereignis als die Ausgießung des Heiligen Geistes. Tatsächlich wird ja dieser Begriff auch gebraucht: „»Es kommt die Zeit, da werde ich meinen Geist ausgießen über alle Menschen. Eure Männer und Frauen werden dann zu Propheten; Alte und Junge haben Träume und Visionen.1 2 Sogar über die Knechte und Mägde werde ich zu jener Zeit meinen Geist ausgießen.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Es ist schon mal sehr hilfreich, dass Petrus die Prophetie mit den aktuellen Ereignissen in Verbindung bringt. Dann können wir uns besser vorstellen, wie so eine Prophezeiung Wirklichkeit wird. Das Verb „ausgießen“ ist ja auch sehr anschaulich. Es erinnert an Wasser, das aus einem Behälter weitflächig verteilt wird. Oder es zeigt, wie das Wasser ein leeres Gefäß füllt. Trotzdem bleiben bei diesen Beschreibungen noch viele Fragen offen, die häufig zu Missverständnissen und Streit unter Christen geführt haben. Dazu möchte ich auch noch etwas sagen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;III&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Wenn Joel hier von der Ausgießung des Heiligen Geistes spricht, dann sehen wir im Zusammenhang, dass es eine Folge der Buße ist. Im Buch des Propheten geht es ja einmal um die Heuschreckenplage, die als Gericht über das Volk Israel kommt. Durch dieses Gericht sollen die Menschen auf den Ernst und die Abscheulichkeit ihrer Sünden und Vergehen aufmerksam gemacht werden. Daraus soll dann ihre Buße, die Abkehr von den falschen Verhaltensweisen und Werten im Leben und die Hinkehr zu Gott erfolgen. Das wiederum führt zur Errettung und Bewahrung vor dem endgültigen Strafgericht und dem furchtbaren Tag des Herrn. Die Ausgießung des Heiligen Geistes ist also eine Konsequenz der Buße und Hinkehr zu Gott. Wer sich dem Herrn zuwendet und ihn anruft, wird den Segen Gottes erfahren. Wenn das so ist, dann werden wir verstehen, dass der Heilige Geist nur auf solche Menschen kommen kann, die die Voraussetzungen erfüllen – die also Buße getan haben. Der Prophet sagt zwar, dass „Gott seinen Geist über alle Menschen ausgießen wird.“ Aber es ist selbstverständlich, dass da nicht wirklich alle gemeint sind – jedenfalls nicht solche, die von Gott nichts wissen wollen, die ihr Leben gar nicht ändern wollen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Andererseits könnte es aber auch sein, dass die Ausgießung des Heiligen Geistes eine Voraussetzung dafür ist, dass Menschen Buße tun können. Ohne den Heiligen Geist kann eigentlich niemand seine Sünde erkennen. Der unerlöste Mensch hört nicht die Stimme Gottes, die ihn in Liebe zur Umkehr und zum Heil ruft. So gesehen müssen wir eigentlich warten, bis Gott seinen Geist ausgießt, damit wir unsere Schuld und Verlorenheit einsehen und nach Vergebung und Rettung suchen können. Wer heute in Europa versucht, Menschen zu Evangelisieren, wird immer an Grenzen stoßen. Es ist, als haben die Leute eine Decke vor den Augen. Sie sehen das Licht und die Wahrheit nicht. Unsere Argumente, Mahnungen, Drohungen und alle Bemühungen zeigen keinen Erfolg. Deshalb haben sich Bewegungen gebildet, die sich weniger an die Mitmenschen, als vielmehr an Gott wenden. Sie setzen ihre Hoffnung auf das Gebet. Also rufen sie zu Gott, dass er den Heiligen Geist in ihrer Stadt, in ihrem Land ausgießen möchte, damit endlich Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und Buße tun. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Jeder dieser beiden Standpunkte findet Unterstützung sowohl in der Bibel, als auch in unserer Erfahrung. Wir müssen vielleicht aufpassen , dass wir die beiden Positionen nicht gegeneinander ausspielen und uns als Christen im Dienst für den Herrn behindern. Wir brauchen sicher beides: Das Flehen um die Ausgießung des Heiligen Geistes, damit die verstockten und verlorenen Menschen Buße tun können und auf der anderen Seite den Ruf zur Buße und Umkehr zu Gott, damit Er Seinen Geist senden und heilen und retten kann. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;********&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;IV &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Ich habe mich gefragt, warum der Joel bei der Prophetie über die Ausgießung des Heiligen so viel Wert darauf legt, bestimmte Menschengruppen extra zu nennen. Er sagt ja: „Eure Männer und Frauen werden dann zu Propheten; Alte und Junge haben Träume und Visionen.  Sogar über die Knechte und Mägde werde ich zu jener Zeit meinen Geist ausgießen.“ Wir sind in der Auslegung gewohnt, dass hier die Betonung auf den Träumen und Visionen und gewissen Geistesgaben liegt, die mit der Ausgießung des Heiligen Geistes kommen sollen. Aber es kann auch sein, dass Joel seine Betonung darauf legen möchte, dass der Heilige Geist nicht nur Propheten und geistlichen Leitern vorbehalten bleibt. Er wird auch auf Laien, auf Ungelehrte, auf Frauen, Kinder und sogar Knechte und Mägde kommen. Bisher hatten die Israeliten im Alten Testament nur erlebt, dass besonders berufene Personen mit dem Heiligen Geist ausgerüstet wurden. Da waren die großen Propheten Jesaja, Jeremia, Hesekiel, - oder Männer wie Daniel, Mose, Josua, einige Richter, wie Samuel, oder Könige wie Saul, David und Salomo. Der Heilige Geist war nicht für das einfache Volk bestimmt. Es sollte aber ein besonderer Tag kommen, an dem alle Menschen, (oder sollte ich sagen: alle gottesfürchtigen Menschen?) in den Genuss dieser guten Gabe Gottes kommen sollten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Das Kommen des Geistes wird von Joel als eine geistliche Erweckung verstanden. Der Heilige Geist ermöglicht eine neue, freundschaftliche Beziehung zu Gott. Freude kommt auf an Gott und seinen Gaben. Gott selbst teilt sich auch den einfachen Menschen, dem Volk auf übernatürliche Weise durch Träume und Visionen mit. Die Erweckung bringt das Ende von Formalismus, Heuchelei, widerspenstigem Gehorsam und Ärger über Gottes Gebote.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Die Ausgießung des Heiligen Geistes ist aber auch ein Zeichen dafür, dass das Gericht nahe bevor steht. Es ist vielleicht eine letzte Gelegenheit, sich an Gott zu wenden und um Rettung zu bitten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Wie so viele andere prophetische Worte der Bibel, so ist auch die Ausgießung des Heiligen Geistes ein Ereignis, das schon geschehen ist, bei der Pfingstpredigt des Apostels Petrus kurz nach Jesu Tod und Auferstehung. Es ist aber auch ein Ereignis, das heute immer wieder stattfindet, wo Menschen sich in Buße, mit der Bitte um Errettung an Gott wenden. Und die Ausgießung des Heiligen Geistes - in einem mehr globalen Sinn - ist ein zukünftiges Ereignis, das das Ende der Welt einleiten wird. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Wir beten:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Herr, danke, dass Du uns den Heiligen Geist sendest, der uns die Kommunikation mit Dir ermöglicht. Gieße diesen Geist auch heute über uns und unsere Mitmenschen aus, damit viele Dich erkennen und bei Dir Heil und Rettung finden Amen. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1797434258667176473-6471171228278260154?l=efg-bad-salzuflen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/feeds/6471171228278260154/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1797434258667176473&amp;postID=6471171228278260154' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/6471171228278260154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/6471171228278260154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/2008/05/das-kommen-des-heiligen-geistes-was-ist.html' title='Das Kommen des Heiligen Geistes - was ist richtig?'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1797434258667176473.post-1063466496835358249</id><published>2008-05-03T22:14:00.002+02:00</published><updated>2008-05-03T22:20:39.228+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vergebung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bekenntnis'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buße'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schuld'/><title type='text'>Ist es immer möglich, Buße zu "finden"?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Joel 2b, 12-27&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Der Prophet Joel malt das Strafgericht Gottes mit vielen Worten und Vergleichen recht plastisch aus. Weniger spricht er davon, weshalb das Gericht kommt, bzw. welche Sünden die  Menschen begehen. Offenbar ist es ihm sehr wichtig, dass das Volk Buße tut und zu Gott zurück kehrt. Von diesem Gesichtspunkt aus – also von Buße – möchte ich die Verse 12 – 27 aus Kap. 2 noch einmal lesen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;12 »Aber selbst jetzt noch könnt ihr zu mir umkehren«, sagt der Herr. »Wendet euch mir zu von ganzem Herzen, fastet, weint und klagt! 13 Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider!« Ja, kehrt um zum Herrn, eurem Gott! Ihr wisst doch: »Er ist voll Liebe und Erbarmen. Er hat Geduld, seine Güte kennt keine Grenzen. Das Unheil, das er androht - wie oft tut es ihm Leid!« 14 Vielleicht tut es ihm auch diesmal Leid und er lässt auf euren Feldern und Weinbergen wieder eine Ernte heranwachsen. Dann könnt ihr ihm, eurem Gott, wieder Korn und Wein als Opfer darbringen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    15 Blast das Horn auf dem Zionsberg! Ruft einen Fasttag aus, ordnet einen Bußgottesdienst an! 16 Versammelt das Volk und sorgt dafür, dass es rein vor den Herrn tritt! Vom Säugling bis zum Greis sollen alle zusammenkommen. Selbst die Brautleute sollen aus der Hochzeitskammer kommen! 17 Die Priester, die Diener des Herrn, sollen auf dem Platz zwischen Tempel und Altar weinen und beten: »Herr, hab Erbarmen mit deinem Volk! Wir sind doch dein Eigentum! Tu uns nicht die Schande an, dass fremde Völker über uns herrschen. Lass nicht zu, dass Fremde über uns spotten und sagen: Wo ist nun ihr Gott?«3&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    18 Da erwacht im Herrn die brennende Liebe für sein Land und das Erbarmen mit seinem Volk. 19 Er antwortet ihnen: »Verlasst euch darauf: Ich gebe euch so viel Korn, Wein und Öl, dass ihr euch daran satt essen könnt. Ihr werdet den Völkern nicht mehr zum Spott dienen. 20 Denn ich rette euch vor dem Feind aus dem Norden. Seine Vorhut treibe ich ins Tote Meer und seine Nachhut ins Mittelmeer; sein ganzes übriges Heer jage ich in die Wüste, wo es vernichtet wird. Die Leichen werden die Luft mit ihrem Gestank erfüllen. So bestrafe ich ihn für seine Prahlerei.« 21 Ihr Felder, habt keine Angst mehr, freut euch und jubelt! Der Herr hat Großes getan. 22 Ihr Tiere auf freiem Feld, habt keine Angst mehr! Die Weiden in der Steppe sind wieder grün. Auch die Bäume tragen wieder Frucht; Feigenbaum und Weinstock bringen reichen Ertrag. 23 Ihr Bewohner des Zionsberges, freut euch und jubelt über den Herrn, euren Gott! Er erweist euch seine Güte und schickt euch Regen wie zuvor, Frühregen im Herbst und Spätregen im Frühjahr. 24 Auf den Dreschplätzen häuft sich das Getreide und in der Kelter laufen die Wannen über von Most und Öl. 25 Der Herr sagt: »Ich habe mein großes Heer gegen euch geschickt. Aber jetzt ersetze ich euch die Ernten, die die Heuschreckenschwärme vernichtet haben.5 26 Ihr werdet euch richtig satt essen können. Dann werdet ihr mich, euren Gott, preisen, weil ich solche Wunder für euch getan habe. Nie mehr werden die anderen Völker über mein Volk spotten. 27 Daran werdet ihr Leute von Israel erkennen, dass ich, der Herr, in eurer Mitte bin, dass ich euer Gott bin und sonst keiner. Nie mehr überlasse ich mein Volk der Schande.«&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Soweit der Prophet Joel, Kap. 2, 12- 27&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Über die positiven Folgen der Buße sprachen wir schon in der vorigen Betrachtung, heute soll es mehr darum gehen, wie wir zur Buße finden können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;II&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;In der Geschichte des Christentums hat es immer wieder große Erweckungen gegeben. Die erste war in Jerusalem nach der Pfingstpredigt des Apostels Petrus. Dieses Ereignis wird uns ja in Apostelgeschichte 2 folgendermaßen beschrieben: „Als sie aber das hörten, ging's ihnen durchs Herz und sie sprachen zu Petrus und den andern Aposteln: Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun? 38 Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. Die nun sein Wort annahmen, ließen sich taufen; und an diesem Tage wurden hinzugefügt etwa dreitausend Menschen.“-  Hier also gab es eine große Erweckung die damit begann, dass die Zuhörer Buße taten. In Ecuador gab es in den 70er Jahren große Erweckungen unter den Indianern am Chimborazo. Noch heute sind die Auswirkungen davon zu merken. In der Stadt Quito allein gibt es über 50 evangelische Indianergemeinden. Ganz zu schweigen von den hunderten, die im übrigen Land verstreut sind. Auch in Deutschland gab es solche Erweckungen. Man spricht hier von der Erweckung im Bündener Land. Es gab Zeiten, etwa um 1900, wo die Menschen von sich aus den Pfarrer aufsuchten, ihm ihre Sünden bekannten und Buße taten. Der Pfarrer hatte nichts besonderes dazu beigetragen, aber die Leute standen manchmal Schlange vor seinem Haus. Er führte jeden Abend bis in die Nacht hinein ernste Gespräche mit seinen Kirchenmitgliedern. – Pastor Alcides Jucksch aus Brasilien erzählt, wie er einmal eine Erweckung erlebt hat. Er wohnte damals noch in Deutschland, hatte die Bibelschule abgeschlossen und evangelisierte in verschiedenen Ortschaften. Jucksch bekam eine Einladung nach Hartenrod, einem kleinen Städtchen in Hessen in der Nähe von Marburg. Er schreibt: „Ich fing an wie immer zu predigen und wiederholte die Predigten, die ich schon anderswo gehalten hatte. Aber was war das? Der Besuch nahm immer mehr zu! Da kein größerer Raum in Hartenrod zu haben war, hielt ich meinen ersten Evangelisationsvortrag von 19 – 20 h. Dann gingen die Besucher aus dem Saal und der Saal füllte sich gleich wieder mit Leuten, die draußen gestanden und gewartet hatten. Es kamen auch so viele Kinder zur Sprechstunde, dass ich Hilfe anfordern musste. Die Helferin erzählte mir später, wie auch Kinder eine tiefe Sündenerkenntnis gekommen hatten. Viele, viele Menschen kamen in diesen Tagen zum lebendigen Glauben an Jesus Christus“. Soweit Pastor Jucksch. – In der Mission gibt es immer wieder solche Geschichten, wo ganze Dörfer, Sippen, Volksstämme und weite Gebiete für den Glauben an Jesus erweckt werden. Das hat oft Auswirkungen auf mehrere Generationen und das Wachstum der Gemeinde an andren Orten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Was mir an fast allen Erweckungsgeschichten auffällt ist, dass zuerst Sündenerkenntnis und Buße stattfinden. Menschen werden plötzlich in ihrem Gewissen getroffen, erkennen ihre Schuld und Sünde vor Gott und bitten um Vergebung. Was da wirklich passiert ist, ist nicht leicht zu erklären; denn die Leute wussten sicher schon lange, dass sie Sünder waren. Sie hatten wohl auch schon viele Predigten gehört. Doch plötzlich wird die Botschaft lebendig, sie erkennen sich im Licht Gottes und bekommen das Verlangen nach Vergebung und Versöhnung mit Gott. So etwas sehen wir ja auch im Buche des Propheten Joel. Das zentrale Thema seiner Reden ist: „Tut Buße.“ Er wendet dazu all seine Überzeugungskraft an. Vor allem erklärt er seinen Landsleuten, dass Gott Katastrophen und Gerichte kommen lassen wird. Ja, manche Plagen, wie die Heuschreckenplage, bringen das Volk jetzt schon in große Not. Die ausführliche Beschreibung der Gerichte Gottes und ihrer Folgen haben das einzige Ziel, die Menschen zur Umkehr und Hinkehr zu Gott zu bewegen. Fast flehentlich ruft er: „Selbst jetzt noch könnt ihr zu mir umkehren«, sagt der Herr. »Wendet euch mir zu von ganzem Herzen, fastet, weint und klagt! 13 Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider!« Ja, kehrt um zum Herrn, eurem Gott! Ihr wisst doch: »Er ist voll Liebe und Erbarmen. Er hat Geduld, seine Güte kennt keine Grenzen. Das Unheil, das er androht - wie oft tut es ihm Leid!« 14 Vielleicht tut es ihm auch diesmal Leid und er lässt auf euren Feldern und Weinbergen wieder eine Ernte heranwachsen.“  -- Warum, so frage ich mich, muss der Prophet die Menschen so flehentlich bitten, zu Gott umzukehren? Warum muss Gott so drastische Mittel anwenden, um die Leute zur Buße zu bewegen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;III&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Offenbar ist es sehr schwer, Schuld zu bekennen und Buße zu tun. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Man kann es aber auch in der Familie, in der Gemeinde oder in der Gesellschaft beobachten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Warum fällt es so schwer?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;1.- weil es eine Demütigung ist. Das Deutsche Volk hat unter Hitler furchtbare Verbrechen und Grausamkeiten begangen. Aber die nachfolgenden Regierungen haben die Fehler zugegeben und Buße getan. Viele andere Nationen haben auch Völkermord begangen, aber sie geben ihre Sünde nicht zu. Bei einer öffentlichen Buße muss man seine Fehler vor anderen nennen und zugeben. Man muss von sich selber einsehen, dass man egoistisch, rücksichtslos und schlecht war. Dadurch sinkt das Selbstwertgefühl, man verachtet sich selber. Aber auch andere verachten einen wegen der Sünden und Fehler. Es demütigt uns, unser Versagen zu zu geben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;2.- weil es uns verletzlich macht. Bei einer Buße gibt man sich ja der Verachtung oder der Wut anderer Leute preis. Es ist nicht immer so, dass die Umwelt es schätzt, wenn sich einer zu seiner Schuld bekennt. Oft nutzen die lieben Geschwister, die Kollegen und vor allem die Neider und Feinde das Schuldbekenntnis, um einen zu verletzen. Sie machen dann gern eine große und furchtbare Sache von der Sünde malen sie aus, treten sie breit und freuen sich, weil sie uns überlegen sind. Natürlich gibt es auch Menschen, die das Eingeständnis von Schuld sehr zu schätzen wissen. Sie bewundern jeden, der den Mut hat, zu seinen Verfehlungen zu stehen. Es ist für sie ein Zeichen von Ehrlichkeit, Transparenz und wahrer Größe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;3.- Es fällt uns schwer, Buße zu tun, weil wir so viel Verständnis für unsere eigenen Schwächen und Fehler haben. Was wir vielleicht bei anderen verurteilen, können wir bei uns selbst ganz gut tolerieren. Wir wissen ja, wie sehr wir uns bemüht haben, wie groß die Versuchung war, in welcher Notlage wir gerade waren – so können wir unsere Sünden gut erklären und entschuldigen. Unserer Ansicht nach brauchten wir bestimmt keine Buße zu tun, denn die Sachen, die man uns vorwirft, sind ja doch Lapalien in unseren Augen. Dieses Problem hat Jesus sehr anschaulich angesprochen als er von dem Splitter im Auge des Nächsten und dem Balken im eigenen Auge sprach. Den Balken bei uns selbst, die großen, schweren Verfehlungen, können wir oftmals gar nicht erkennen.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;4.- weil man Angst hat. Sünden zu bekennen kann wirklich auch schwere negative Folgen für unser ganzes Leben haben. Auch das Ansehen unserer Familie, des Unternehmens oder der politischen Partei kann dadurch Schaden leiden. Ich erinnere mich noch an jenes sehr seltene Unglück, wo zwei Flugzeuge in großer Höhe zusammen stießen. Viele Kinder kamen damals ums Leben. Natürlich wird dann sofort nach einem Verantwortlichen gesucht. Und es ist ja doch furchtbar, wenn man zugeben muss: „Ich habe Schuld am Tode aller dieser Menschen.“  Selbst wenn der Schuldige bereit war, sein Versagen zu bekennen, so war doch das Unternehmen, bei dem er arbeitete, sehr vorsichtig mit einem öffentlichen Eingeständnis. Ein Schuldbekenntnis eines Angestellten konnte leicht ein schlechtes Licht auf die ganze Organisation werfen, es konnte noch dazu führen, andere Mängel und Unregelmäßigkeiten ans Licht zu bringen. Außerdem hätte ein Eingeständnis der ganzen Schuld unüberschaubare finanzielle Folgen gehabt. So ist es verständlich, dass die Vorgesetzten und Kollegen des Schuldigen an einem öffentlichen Bekenntnis nicht interessiert waren. Dazu kommt, dass bei solch einem Desaster meist mehrere Faktoren und Fehler zusammen wirken. Also müsste die Schuld gerechterweise auf viele Schultern verteilt werden. Schuld einzugestehen kann recht gefährlich nachteilig werden, für einen selbst und für andere Personen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    Wir könnten noch manche andere Gründe nennen, weshalb es so schwer ist, Buße zu tun. Man kann sich immer damit rechtfertigen, dass andere noch schlimmere Dinge getan haben und sich nicht dazu bekannt haben. Man kann argumentieren, dass es nicht nötig sei, hier seine Schuld zuzugeben, oder dass vielleicht andere gefährdet werden. Wer z.B. einen Raub oder einen Betrug bekennen muss, der wird ja auch meistens seine Mittäter nennen müssen. Man kann auch darauf verweisen, dass echte Buße eine Herzenssache ist. Etwas, was man nicht erzwingen kann. Und auf dieses Problem möchte ich noch kurz eingehen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;IV&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;    In seinem Ruf zur Buße sagt der Prophet Joel. 13 Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider!« Ja, kehrt um zum Herrn, eurem Gott!“ und weiter: „Ruft einen Fasttag aus, ordnet einen Bußgottesdienst an! 16 Versammelt das Volk und sorgt dafür, dass es rein vor den Herrn tritt!“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Es geht Gott also darum, dass die Menschen von Herzen Buße tun. Es soll nicht nur eine Zeremonie, nicht eine Formsache oder eine leeres Lippenbekenntnis, sondern ein wirkliches Herzensanliegen sein. Anscheinend ist aber das äußere Zeichen, das Zerreißen der Kleider, das Fasten, der Bußgottesdienst nicht unwesentlich. Es gehört auch zu Buße. Die Leute sollen sich mit ihrem Versagen beschäftigen, sie sollen vor Gott treten und Vergebung suchen. Ob es aber wirklich bis ins tiefste Innerste geht, das ist wohl eine Sache, die wir nicht in der Hand haben. Ich habe früher in der Liturgie im Gottesdienst der Landeskirche sehr oft meine Sünde bekannt und um Gottes Gnade und Erbarmen gefleht. Aber weder waren mir einzelne Sünden bewusst, noch habe ich je Gottes Gnade und Erbarmen erkannt. Es war alles eine Formsache, die mein Leben und mein Verhältnis zu Gott überhaupt nicht erreichte. So mag es vielen Leuten gehen, die heute ihre Schuld bekennen, die einen Mitmenschen oder Gott um Vergebung bitten: Es erreicht das Herz nicht und es verändert die Einstellung zu Gott nicht, zur Sünde nicht und zum Nächsten nicht. Diese leeren Bekenntnisse haben den Herrn sicher oft traurig oder zornig gemacht. Aber ich muss auch aus eigener Erfahrung sagen, dass es Zeiten gibt, wo man nicht zu einer tiefen Buße finden kann. Man möchte vielleicht Veränderung, ein reines Gewissen und ein besseres Verhältnis zu Gott, aber irgendwie bleibt das Herz unberührt. Es scheint, als müsse Gott selbst, durch seinen Heiligen Geist in uns diese wahre Buße, die Traurigkeit über die Sünde, die Reue und den Glauben an die Vergebung bewirken. Vielleicht ist die Stimme eines Propheten nötig, um die eigenen Sünden zu erkennen. Vielleicht brauchen wir die Schrecken und Leiden einer Katastrophe, um einmal in uns zu gehen. Oder wir müssen erst die eine Sünde begehen, die uns in heiliges Erschrecken versetzt? Aber sicher helfen auch Gottesdienste, Evangelisationen und gewisse Rituale zur wahren inneren Buße. Wahrheit ist, dass wir alle hin und wieder eine gründliche Reinigung unseres Gewissens, Vergebung und Versöhnung brauchen, und dass die Folgen einer echten Buße befreiend und beglückend sein können. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Wir beten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Ja, Herr, keiner von uns ist ohne Schuld. Manchmal sind wir uns dessen bewusst, finden aber nicht zu einer echten Buße und Umkehr. Oft können wir aber unsere Sünde und Schuld gar nicht einsehen. So erfahren wir auch nicht den Segen und die Befreiung, die Vergebung mit sich bringt. Wir bitten Dich, gib uns die Gnade, echte Buße zu tun, wo es angesagt ist. Amen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1797434258667176473-1063466496835358249?l=efg-bad-salzuflen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/feeds/1063466496835358249/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1797434258667176473&amp;postID=1063466496835358249' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/1063466496835358249'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/1063466496835358249'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/2008/05/ist-es-immer-mglich-bue-zu-finden.html' title='Ist es immer möglich, Buße zu &quot;finden&quot;?'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1797434258667176473.post-6884710621696524355</id><published>2008-04-12T21:29:00.002+02:00</published><updated>2008-04-12T21:35:08.736+02:00</updated><title type='text'>Was aus einer Katastrophe entstehen kann.</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Gott hat eine furchtbare Plage über sein Volk kommen lassen. Nun gibt er ziemlich genaue Anweisungen, was das Volk tun soll, um das Unheil abzuwenden. Wir lesen in Joel Kapitel 2 die Verse 15-27 -&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Joel 2, 15 – 27&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;15 Blast das Horn auf dem Zionsberg! Ruft einen Fasttag aus, ordnet einen Bußgottesdienst an! 16 Versammelt das Volk und sorgt dafür, dass es rein vor den Herrn tritt! Vom Säugling bis zum Greis sollen alle zusammenkommen. Selbst die Brautleute sollen aus der Hochzeitskammer kommen! 17 Die Priester, die Diener des Herrn, sollen auf dem Platz zwischen Tempel und Altar weinen und beten: »Herr, hab Erbarmen mit deinem Volk! Wir sind doch dein Eigentum! Tu uns nicht die Schande an, dass fremde Völker über uns herrschen. Lass nicht zu, dass Fremde über uns spotten und sagen: Wo ist nun ihr Gott?«3&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;18 Da erwacht im Herrn die brennende Liebe für sein Land und das Erbarmen mit seinem Volk. 19 Er antwortet ihnen: »Verlasst euch darauf: Ich gebe euch so viel Korn, Wein und Öl, dass ihr euch daran satt essen könnt. Ihr werdet den Völkern nicht mehr zum Spott dienen. 20 Denn ich rette euch vor dem Feind aus dem Norden. Seine Vorhut treibe ich ins Tote Meer und seine Nachhut ins Mittelmeer; sein ganzes übriges Heer jage ich in die Wüste, wo es vernichtet wird. Die Leichen werden die Luft mit ihrem Gestank erfüllen. So bestrafe ich ihn für seine Prahlerei.«4 21 Ihr Felder, habt keine Angst mehr, freut euch und jubelt! Der Herr hat Großes getan. 22 Ihr Tiere auf freiem Feld, habt keine Angst mehr! Die Weiden in der Steppe sind wieder grün. Auch die Bäume tragen wieder Frucht; Feigenbaum und Weinstock bringen reichen Ertrag. 23 Ihr Bewohner des Zionsberges, freut euch und jubelt über den Herrn, euren Gott! Er erweist euch seine Güte und schickt euch Regen wie zuvor, Frühregen im Herbst und Spätregen im Frühjahr. 24 Auf den Dreschplätzen häuft sich das Getreide und in der Kelter laufen die Wannen über von Most und Öl. 25 Der Herr sagt: »Ich habe mein großes Heer gegen euch geschickt. Aber jetzt ersetze ich euch die Ernten, die die Heuschreckenschwärme vernichtet haben.5 26 Ihr werdet euch richtig satt essen können. Dann werdet ihr mich, euren Gott, preisen, weil ich solche Wunder für euch getan habe. Nie mehr werden die anderen Völker über mein Volk spotten. 27 Daran werdet ihr Leute von Israel erkennen, dass ich, der Herr, in eurer Mitte bin, dass ich euer Gott bin und sonst keiner. Nie mehr überlasse ich mein Volk der Schande.«&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;******&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;II&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;In der guten alten Zeit wurden Kriege und Katastrophen oft noch anders gesehen als heute. Sehr oft brachte man z.B. ein Gewitter, einen Vulkanausbruch, eine Dürre oder Seuche mit übernatürlichen Mächten in Verbindung. Sofort dachten die Menschen daran, dass irgendwelche Geister oder ein Gott zornig auf sie waren. Anders konnte man sich diese Schicksalsschläge auch kaum erklären. Dieser Zorn der Götter musste dann besänftigt werden, um das Unheil abzuwenden. Dafür gab es verschiedene Rituale und Vorschriften. Eine große Rolle spielten dabei die Demütigung vor Gott und das Opfer. War die Not und Verzweiflung erst zu groß, wurden in manchen Religionen sogar Menschenopfer gebracht. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Geschichten von Bußritualen finden wir auch in der Bibel. Da werden die Zeremonien bei den Israeliten, ebenso wie die bei Völkern mit einer anderen Religion beschrieben. Aber auch in unserer europäischen Kultur kennt man Buß- und Bettage. In dem Online Nachschlagewerk WIKIPEDIA steht z.B. folgendes: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    „Gemeinsame Bußzeiten waren schon in der Antike bekannt. Im Mittelalter gab es zweierlei Bußtage: Die einen wurden bei Bedarf von der Obrigkeit angeordnet, die anderen, die Quatembertage etwa, ergaben sich aus der kirchlichen Ordnung. Den ersten Bettag feierte man, auf kaiserliche Anordnung hin und wegen der Türkengefahr, im Jahr 1532 in Straßburg.“ Soweit das Zitat.     Schauen wir uns die Gründe für solche besonderen Tage an, so finden wir mehrere Gesichtspunkte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    1.- Bußtage waren eine Reaktion auf eine Katastrophe, einen Krieg, eine Seuche. Das Unglück wurde als ein Ruf zur Umkehr und neuen Hinkehr zu Gott verstanden. Mit der Zeremonie sollte Gott gnädig gestimmt und das Unheil abgewendet werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    2.- Gab es Bußtage vor einer großen Gefahr – also noch bevor das drohende Unheil die Menschen traf. Kommende Katastrophen konnte man noch nicht so weit im Voraus sehen wie heute, aber sich anbahnende Kriege z.B. oder verheerende Seuchen ließen sich doch schon erkennen. Vor allem aber gab es Vorhersagen und Prophezeiungen von Priestern, Propheten oder Gottesmännern. Wer klug war, ließ sich durch die drohenden Gefahren zum Nachdenken über sein Verhältnis zu Gott anregen. Schon im römischen Reich gab es die „feriae piaculares“, also so etwas wie Tage der Einkehr, die Not und Kriegsgefahr abwenden sollten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    3.- Bußtage wurden auch ohne einen akuten Anlass eingesetzt. Sie hatten den Sinn, die Moral des Volkes zu bewahren und Verrohung, Unsittlichkeit und Korruption vorzubeugen. Bußtage hatten eine Wächterfunktion und sollten die Menschen vor Schuld bewahren. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;*******&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;III&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    4.- Außerdem sollten die Bußtage dem Einzelnen helfen, sein Gewissen vor Gott zu prüfen Und Korrekturen in seinem Wandel und seiner Einstellung vorzunehmen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    5.- Ging es natürlich auch um das Bekennen von Sünden. Die Priester der Kirchen traten dann für die Schuld des Volkes oder der Regierung ein und beteten um Vergebung und Versöhnung. Das belastete Gewissen sollte wieder gereinigt werden. Sehr stark haben wir diesen Aspekt ja noch bei unserer heutigen Art, den Karneval zu feiern. Da folgt auf die Zeit der Ausschweifung und Sittenlosigkeit der Aschermittwoch, an dem dann Buße für alle Sünden getan wird.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Also nicht nur Joel oder die Propheten im Alten Testament riefen zur Buße und Umkehr auf, sondern auch Priester in anderen Religionen und Kulturen und Herrscher im Mittelalter in Europa. Echte Buße kann sicher sehr heilsam und segensreich sein. Das sehen wir auch besonders im Buch Joel im 2. Kapitel. Zunächst fordert der Prophet die Leute noch einmal eindringlich dazu auf, Buße zu tun: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    „Blast das Horn auf dem Zionsberg! Ruft einen Fasttag aus, ordnet einen Bußgottesdienst an! 16 Versammelt das Volk und sorgt dafür, dass es rein vor den Herrn tritt! Vom Säugling bis zum Greis sollen alle zusammenkommen. Die Priester, die Diener des Herrn, sollen auf dem Platz zwischen Tempel und Altar weinen und beten: »Herr, hab Erbarmen mit deinem Volk! Wir sind doch dein Eigentum!“ Soweit der Aufruf des Propheten. – Was daraufhin geschieht, erstaunt und erfreut uns. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Offensichtlich sind die Priester und das Volk dem Ruf des Propheten gefolgt. Wenn wir das Kapitel weiter lesen, bekommen wir den Eindruck, dass Gott auf das Schuldbekenntnis und die Umkehr des Volker reagiert. Aber seine Antwort ist ein Versprechen - etwas, das in der Zukunft liegt. So gilt immer noch die Bedingung: zuerst Buße zu tun. Auf die Gerichtsdrohungen folgen dann die Verheißungen und Liebesbeweise Gottes. Was alles durch Sündenbekenntnis und Umkehr geschehen kann ist erstaunlich. Der Prophet zählt es im Einzelnen auf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    1.- Gottes Verhältnis zu seinem Volk wird sich umkehren. In Vers 18 heißt es: „Da erwacht im Herrn die brennende Liebe für sein Land und das Erbarmen mit seinem Volk.“ Diese Veränderung beruht auf Gegenseitigkeit. Wo das Volk seine Einstellung gegen Gott ändert, da ändert sich auf einmal auch Gottes Einstellung. Wo Gott seinem Volk in den Gerichtsandrohungen zuerst grausam und unbarmherzig begegnete, ist er jetzt voll brennender Liebe und Erbarmen. - Das erinnert mich an Worte aus dem 18. Psalm wo es heißt: „Den Treuen, Herr, hältst du die Treue; für vollen Gehorsam gibst du volle Güte; 27 den Reinen zeigst du dich in reiner Klarheit; doch den Falschen begegnest du als Gegner. 28 Die Erniedrigten rettest du aus Unterdrückung, aber die Hochmütigen holst du vom hohen Ross.“ Für mich bedeutet das Folgendes: Wenn sich jemand über Gott beklagt, ihn kritisiert und angreift, dann sagt das in erster Linie etwas über das Verhältnis dieser Person zu Gott aus. Wer ein reines Gewissen hat, der kennt Gott als den Herrn voller Liebe und Erbarmen. So ändert sich nach einer tiefgreifenden Buße unser Bild von Gott radikal. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;*******&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;IV&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    2.- Nach der Buße wird Gott Segen ausschütten. Wo erst Vernichtung, Dürre, Hunger und Not herrschten, wird jetzt Erstattung und Überfluss kommen. Gott läßt durch den Propheten sagen: »Verlasst euch darauf: Ich gebe euch so viel Korn, Wein und Öl, dass ihr euch daran satt essen könnt. Die Weiden in der Steppe sind wieder grün. Auch die Bäume tragen wieder Frucht; Feigenbaum und Weinstock bringen reichen Ertrag. 23 Ihr Bewohner des Zionsberges, freut euch und jubelt über den Herrn, euren Gott! Er erweist euch seine Güte und schickt euch Regen wie zuvor. 24 Auf den Dreschplätzen häuft sich das Getreide und in der Kelter laufen die Wannen über von Most und Öl. 25 Der Herr sagt: »Ich habe mein großes Heer gegen euch geschickt. Aber jetzt ersetze ich euch die Ernten, die die Heuschreckenschwärme vernichtet haben. 26 Ihr werdet euch richtig satt essen können.“ Durch die Buße des Volkes werden also nicht nur die negativen Effekte der Plage aufgehalten, sondern Gott erstattet allen Schaden in reichem Maße. Er schüttet Segen im Überfluss aus. Es geht den Leuten wieder richtig gut. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    3.-  Eine weitere Folge der Buße wird sein, dass Gott die Feinde Israels bestraft und vernichtet. Er verheißt seinem Volk.: „Ihr werdet den Völkern nicht mehr zum Spott dienen. 20 Denn ich rette euch vor dem Feind aus dem Norden. Seine Vorhut treibe ich ins Tote Meer und seine Nachhut ins Mittelmeer; sein ganzes übriges Heer jage ich in die Wüste, wo es vernichtet wird. Die Leichen werden die Luft mit ihrem Gestank erfüllen. So bestrafe ich ihn für seine Prahlerei.« - Also auch hier wird Gott sein Volk nicht nur vor Feinden bewahren und schützen - Er wird die Feinde vernichten und ausrotten. Was erst Israel für ihren Ungehorsam angedroht war, soll jetzt den Widersachern und Gottlosen geschehen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;    Wenn wir heute etwas von Buße und Umkehr hören, dann entsteht oft der Gedanke, dass wir jetzt kein Vergnügen und keine Freude mehr haben werden. Wir fürchten, dass wir auf vieles verzichten müssen und unser Leben traurig und eintönig und voller Entbehrungen werden muss. Deshalb wollen viele Menschen nur nichts von Buße hören. Der Prophet Joel zeigt uns aber in diesem Abschnitt, dass Sündenbekenntnis und Umkehr zu neuer Freude und Freiheit und zu reichem Segen auf verschiedenen Gebieten führen kann. Darum sollten wir auch nicht vor dem Wort Gottes fliehen, sondern uns zeigen lassen, wo und wie wir richtig Buße tun können. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Wir beten noch: Herr, Buße ist nicht eine einfache Sache. Darum bitten wir Dich, hilf uns unsere Schuld und eigenen Wege zu erkennen und von Herzen umzukehren und Dir nachzufolgen. Amen. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1797434258667176473-6884710621696524355?l=efg-bad-salzuflen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/feeds/6884710621696524355/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1797434258667176473&amp;postID=6884710621696524355' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/6884710621696524355'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/6884710621696524355'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/2008/04/was-aus-einer-katastrophe-entstehen.html' title='Was aus einer Katastrophe entstehen kann.'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1797434258667176473.post-5213151122859646793</id><published>2008-03-24T23:04:00.005+01:00</published><updated>2008-03-25T18:31:18.146+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Strafe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Katastrophen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heuschrecken'/><title type='text'>Heuschrecken!</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;font-size:130%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Das Buch Joel gehört zu den kleinen Propheten im Alten Testament. Es hat eigentlich nur einen Hauptgedanken. Der ist sehr eindrücklich und plastisch. Es handelt sich um eine Heuschreckenplage. Das gab es in alter Zeit häufig. Woher diese Plage kommt, was sie das Volk lehren soll und welche praktischen Auswirkungen sie auf das tägliche Leben und die Zukunft haben soll, das sagt uns der Prophet Joel. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Joel 1, 1 - 14&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;1 In diesem Buch steht, was der HERR durch Joël, den Sohn Petuëls, verkünden ließ.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;2 Hört her, ihr Alten und Erfahrenen, hört her, alle Leute im Land! Ist so etwas Unerhörtes schon einmal vorgekommen, zu euren Lebzeiten oder zur Zeit eurer Vorfahren?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;3 Erzählt es euren Kindern, damit sie es ihren eigenen Kindern weitersagen und diese wieder der folgenden Generation!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;4 Heuschrecken sind über die Felder hergefallen, Schwarm auf Schwarm; alles haben sie kahl gefressen. Was die einen übrig ließen, haben die nächsten verzehrt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;5 Wacht auf, ihr Betrunkenen, und weint! Heult, ihr Zecher alle, denn es wird keinen neuen Wein geben!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;6 Ein Heer, das unbesiegbar und nicht zu zählen ist, hat unser Land überfallen. Sie haben Zähne wie Löwen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;7 Unsere Weinstöcke haben sie kahl gefressen und die Feigenbäume entlaubt, sogar die Rinde haben sie abgenagt und nur das nackte Holz übrig gelassen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;8 Weint und klagt wie eine Braut, die im Sack umhergeht, weil sie ihren Bräutigam verloren hat!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;9-10 Die Felder sind verwüstet und ausgedörrt. Die Ernte ist vernichtet; niemand bringt mehr Korn, Öl und Wein als Speise- und Trankopfer in den Tempel des HERRN. Darum trauern die Priester, die den Opferdienst für den HERRN versehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;11 Klagt über euer Unglück, ihr Bauern und Weingärtner! Es gibt weder Weizen noch Gerste, die ganze Ernte ist verloren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;12 Die Weinstöcke sind verdorrt, die Feigen- und Dattelbäume, die Granat- und Apfelbäume und alle wild wachsenden Bäume im Land sind entlaubt. Die ganze Freude der Menschen welkt dahin.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;13 Ihr Priester am Altar des HERRN, legt den Sack um die Hüften und klagt! Behaltet ihn auch bei Nacht an! Es gibt keine Speise- und Trankopfer mehr im Tempel eures Gottes.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;14 Ruft einen Fasttag aus! Ordnet einen Bußgottesdienst an! Die Ältesten und das ganze Volk sollen sich im Tempel des HERRN, eures Gottes, versammeln und zu ihm um Hilfe rufen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;*******&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;II&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Wenn ein Land in eine Katastrophe gerät, löst das sicher verschiedene Reaktionen aus.  Denken wir nur einmal an die letzten Katastrophen in der Welt. Ob Überschwemmungen oder Tsunami, ob Vulkanausbrüche, Erdbeben, Hurrikane, Sturmfluten oder Dürreperioden. Immer sind wir betroffen und suchen nach einer Erklärung, einer Interpretation der Ereignisse. Mal vermuten wir, dass die Abgase und die Luftverpestung schuld an den Unwettern sind. Dann denken wir, es liegt an der Vernichtung der Wälder und der Natur. Einige behaupten sogar, dass vielleicht Gott das Unglück herbei geführt haben könnte. Aber meist beschuldigen wir uns gegenseitig für unser umweltfeindliches Verhalten und für das Leiden, das anderen Völkern dadurch zugefügt wird. Die Politiker oder die Experten machen dann die USA, Russland oder China für die Zerstörung der Umwelt verantwortlich. Die Autoindustrie beschuldigt die chemische Industrie und die wieder verweist auf die hohen Kosten, die eine saubere Produktion verursachen. Wahrscheinlich fühlen wir Menschen uns dann besser, wenn wir wissen, wer Schuld hat und warum ein Unglück über uns hereingebrochen ist. Jedenfalls suchen wir nach einer Erklärung, einer Interpretation der Ereignisse.   &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Natürlich können auch Kriege, Aufstände, Revolutionen, Rebellionen oder Terrorakte viel Leid über ganze Völker bringen. Sie richten oft mehr Schaden an, als irgendein Naturereignis. Da können wir dann, je nach unserer politischen Orientierung, die eine Seite oder die andere für das Töten und Morden verantwortlich machen. Aber die Betroffenen selbst haben oft ganz andere Fragen und Probleme. Für sie geht es ums Überleben. Sie fühlen sich machtlos dem Chaos ausgeliefert. Sie warten auf Hilfe und Befreiung. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;    Im Propheten Jeol geht es auch um eine Katastrophe. Er schreibt in Vers 4 des ersten Kapitels. „Heuschrecken sind über die Felder hergefallen, Schwarm auf Schwarm; alles haben sie kahl gefressen.“ Diese Tatsache führt er dann in den nächsten Versen aus. Er malt ein erschütterndes Bild der Verwüstung. - Wir hören heute selten von Heuschreckenplagen. Daher können wir uns kaum vorstellen, was so ein Schwarm alles anrichtet. Die meisten von uns können sich noch nicht einmal vorstellen, wie so eine kleine, harmlose Heuschrecke zu so einer Gefahr werden kann. Vielleicht sind es doch andere Tiere, als wir sie kennen? Na ja, Heuschrecken sind keine Grillen und auch keine Grashüpfer, es sind Insekten, etwa so lang wie ein Finger. Mit ihren langen, angewinkelten Hinterbeinen können sie weit und hoch springen. Sie haben aber auch Flügel – ähnlich wie eine Libelle, nur dicker und stärker. Damit können sie richtig fliegen. Dabei machen sie ein lautes, raschelndes Geräusch. Das einzelne Tierchen ist nicht gefährlich. Es beißt den Menschen nicht, es saugt nicht Blut, es ist nicht giftig – es frisst nur Grünes.  Die zerstörerische Macht der Heuschrecke liegt in ihrer Vielzahl. Sie kommen in großen Schwärmen. Bauern in Paraguay haben mir erzählt, wie sie die Heuschreckenplagen von früher erlebt haben. Die Insekten kamen wie eine schwarze Wolke heran gebraust. Sie ließen sich plötzlich auf ein Feld nieder - und binnen kurzer Zeit war alles Grüne abgefressen. Zu Fuß marschierten sie dann auf der Erde weiter und ließen kahle, braune Felder und Gärten zurück. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Bei solche einer Plage ist es nicht so, dass man vor den Tieren weglaufen müsste. Aber alle Mittel, sie zu bekämpfen und zu töten sind unzureichend. Man versuchte es mit Feuer, mit Wasser, mit Gift und Gräben, wo man sie zuschütten konnte. Alles half ein wenig, konnte aber ihren vernichteten Marsch nicht aufhalten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;    Joel beschreibt die Folgen des Heuschreckeneinfalles. „Ein Heer, das unbesiegbar und nicht zu zählen ist, hat unser Land überfallen. Unsere Weinstöcke haben sie kahl gefressen und die Feigenbäume entlaubt, sogar die Rinde haben sie abgenagt und nur das nackte Holz übrig gelassen. Die Felder sind verwüstet und ausgedörrt. Die Ernte ist vernichtet; niemand bringt mehr Korn, Öl und Wein als Speise- und Trankopfer in den Tempel des HERRN. Klagt über euer Unglück, ihr Bauern und Weingärtner! Es gibt weder Weizen noch Gerste, die ganze Ernte ist verloren. Die Weinstöcke sind verdorrt, die Feigen- und Dattelbäume, die Granat- und Apfelbäume und alle wild wachsenden Bäume im Land sind entlaubt. Mit eigenen Augen mussten wir zusehen, wie unsere Nahrung vernichtet wurde. Die Vorräte sind aufgebraucht, die Speicher verfallen; denn es gibt kein Korn mehr. Brüllend irren die Rinder umher, weil sie kein Futter finden, und sogar die Schafherden leiden Not. Auch die wilden Tiere schreien zu dir; “  Soweit der Prophet. Für das Volk bedeutete der Heuschreckenschwarm eine furchtbare Hungersnot. Und weit und breit gab es keine Hilfsorganisation, die mit Flugzeugen Nahrungsmittel und Medikamente eingeflogen hätte. Es war eine verzweifelte Situation. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;*******&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;III&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Der Prophet Joel lebte in Juda, dem Teil Israels, in dem der Tempel stand. In der Regierung hatte es manche Turbulenzen gegeben. Ein sieben Jahre alter Junge war gerade zum König gekrönt worden. Alle anderen Thronfolger hatte seine grausame, gottlose Mutter umgebracht, um selber herrschen zu können. Nun kehrte wieder Ruhe ein. Die wirtschaftliche Lage verbesserte sich.  Das Land hatte Frieden. – Da kommt diese unerwartete Katastrophe. Alle sind entsetzt und sprachlos. Doch der Prophet Joel hat ein Wort für das Volk. Er weiß, was zu tun ist. Er kann die Sache erklären. Er sagt: (13) Ihr Priester am Altar des HERRN, legt den Sack um die Hüften und klagt! Behaltet ihn auch bei Nacht an! Es gibt keine Speise- und Trankopfer mehr im Tempel eures Gottes. Ruft einen Fasttag aus! Ordnet einen Bußgottesdienst an! Die Ältesten und das ganze Volk sollen sich im Tempel des HERRN, eures Gottes, versammeln und zu ihm um Hilfe rufen!“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Jeol bringt die Katastrophe sofort mit Gott in Verbindung. Er weiß, dass der Herr die Heuschrecken geschickt hat. Und für ihn ist es auch klar, dass das Unheil eine Strafe ist. Deshalb ruft er gleich die Priester auf, einen Sack um ihre Hüften zu legen. Das war ein Zeichen der Trauer und Demütigung. Dann sollte ein Fasttag ausgerufen werden und ein Bußgottesdienst. Die Sünde des Volkes hatte das Gericht Gottes auf sich gezogen. Nun galt es, sich wieder Gott zuzuwenden. Der Lebensstil, die Einstellung der Menschen musste sich ändern. Die Priester und das ganze Volk sollten sich im Tempel versammeln und zu Gott um Hilfe rufen. Der Prophet Joel sagt einfach: „15 Wehe, was steht uns bevor! Der Tag, an dem der HERR Gericht hält, ist nahe. Ein gewaltiges Strafgericht kommt von Gott, dem Gewaltigen!“. Mit diesen Worten ordnet er das Geschehen ein, er gibt eine Erklärung und Deutung für das, was hier geschieht. Die Katastrophe ist ein Gericht, eine Strafe Gottes für das Volk. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;    Dabei stellt sich mir die Frage, ob alle Katastrophen ein Gericht Gottes sind? Ob wir bei jedem Unglück sagen können: „Gott straft die Menschen.“ Gilt der Ruf zur Buße allen, die ein schwerer Schicksalsschlag getroffen hat? Dürfen wir den Leuten, die einen Verlust, eine Not erleben sagen, was der Prophet dem Volk Israel sagte? Manche Moralisten sind vielleicht schnell geneigt, ein Unglück als Strafe Gottes zu sehen. Andererseits wollen aber auch viele den Gedanken an ein Gericht Gottes gar nicht erst aufkommen lassen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;    Es stimmt, die meisten von uns sind keine Propheten. Deshalb können wir uns auch keine Autorität für Interpretationen anmaßen. Ich weiß noch, als der kleine Micha unheilbar krank wurde. Die Eltern waren gottergebene Christen. Sie waren tief betroffen von dem Unglück. Wie war es nur zu dieser Krankheit gekommen? Natürlich beteten sie und baten Gott um Hilfe und Heilung. Doch der Zustand des Jungen verbesserte sich nicht. In diese familiäre und geistliche Krise hinein kamen wohlmeinende Geschwister. Sie zeigten ihr Mitgefühl unter anderem auch darin, dass sie gute Ratschläge gaben. Vor allem aber wollten sie den Eltern klar machen, dass sie Buße tun und ihre Sünde bekennen müssten. Dann würde ihr Kind schon wieder gesund werden. Für die Besucher war die Krankheit des kleinen Micha eine Strafe Gottes für verborgenen Ungehorsam oder Rebellion. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;    Wir alle suchen in solch einem Fall nach einer Interpretation. Wir wollen wissen, wie es zu dem Unglück kam. Wer es verschuldet hat und wo wir Hilfe bekommen können. Und sicher ist es gut, diese Fragen zu stellen.  Aber doch suchen viele Christen heute nach dem Willen Gottes in der Bibel. Sie kennen und respektieren die Gebote und wollen dem Herrn in allem folgen. Da wäre es anmaßend zu sagen, sie müssten erst einmal Buße tun. - Dann sehen wir auch die Gottlosigkeit in der Gesellschaft. Wir sehen, wie gleichgültig die Menschen um uns Gott gegenüber sind, wie sie ihn oft verachten und verlästern.  Für manche Christen liegt der Gedanke dann durchaus nahe, dass Gott eingreift und Gericht über ein korruptes Volk sendet. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;*******&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;IV &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Natürlich kann eine Katastrophe verschiedene Ursachen haben. Es muss nicht immer sein, dass Gott hier Sünde bestraft. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;    1.- Eine Ursache kann sein, dass Gott unseren Glauben prüfen will. Im Falle Hiobs z.B. waren all seine Verluste und Leiden ein Glaubenstest. Gott wollte sehen, ob Hiob ihm die Treue halten würde, auch wenn ihm nichts mehr von seinem Reichtum, seiner Familie und seiner Gesundheit blieb. Natürlich hatte Hiob schwere innere Kämpfe. Er konnte Gottes Handeln an sich nicht verstehen, aber er blieb in der Prüfung treu. Auch andere Männer und Frauen Gottes in der Bibel mussten durch sehr große Krisen gehen. Das kam nicht, weil sie abgefallen oder in Sünde geraten waren, sondern weil sich ihr Glaube bewähren sollte. Glaube, der nicht im Feuer geprüft wurde, ist nicht viel wert. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;    Ein anderer Grund für Nöte und Leiden in unserem Leben kann darin liegen, dass wir ein Zeugnis vor den Gottlosen sein sollen. Zu Neros Zeiten in Rom herrschten grausame Christenverfolgungen. Viele Gläubige sind buchstäblich in ihrem öffentlich Tod ein Schauspiel für die Welt geworden. Sie haben gelitten, während die Zuschauer sich an ihrem Leiden belustigt haben. Aber die Verfolgung hat den Glauben nicht ausrotten können. Im Gegenteil: Manch ein Spötter hat die Demut, die Haltung und die Liebe der Gequälten gesehen. Er wurde in seinem Innersten von solch einer Glaubenskraft und Hoffnung berührt und trat selber in die Nachfolge Jesu. Wie heißt es doch: „Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche“. Man sollte meinen, dass niemand ein Christ werden wollte, wenn er weiß, dass es ihm auch schlecht gehen könnte. Die Nachfolge soll uns doch Freude und Frieden, Glück und Wohlstand, Wertschätzung und Segen von Gott bringen. Aber es gibt genug Menschen, die wissen, dass es auf dieser Erde nicht immer gut gehen kann. Sie wollen geraden einen Gott, der ihnen auch in großer Not und tiefen Erfahrungen beistehen kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;    Es kann auch sein, dass Gott uns mit einer Krise zu einer heilsamen Veränderung führen möchte. Krankheit und Leiden in unserm Leben müssen nicht unbedingt eine Strafe sein. Aber sicher können die veränderten Umstände auch zu einer Neuorientierung führen. Ich kenne Leute, die sagen es ganz frei heraus. „Ich musste erst diesen schweren Unfall haben, um über die wahren Werte im Leben nachzudenken.“  Schon manch einer hat sich durch seine notvolle Erfahrung selber den leidenden und verwirrten Menschen zugewandt. Corrie ten Boom ist durch die Hölle der KZs gegangen. Dort wurde sie von Gott zubereitet zu einem Leben des Dienstes an gefangenen, gefolterten und verletzten Menschen. Ohne die eigenen Erfahrungen im Leid hätte sie andere Menschen nie so gut verstehen und ihnen helfen können. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;    Manchmal kann es auch sein, dass Gott uns etwas nimmt, um uns etwas Besseres dafür zu geben. Ich erinnere mich an einen Buchtitel, der diesen Gedanken sehr kompakt ausdrückt. Das Buch hieß: „Um Füße bat ich, und Er gab mir Flügel.“ Die indische Ärztin Mary Verghese erlitt bei einem Busunfall so schwere Verletzungen, dass sie von der Hüfte an gelähmt blieb. Sie war an den Rollstuhl gefesselt. Doch entwickelte sie vom Rollstuhl aus eine erstaunliche Fähigkeit, besondere Operationen durchzuführen. Dadurch konnte sie vielen Menschen mit speziellen Krankheiten helfen. Sie wurde weltbekannt und reiste (per Flugzeug) in viele Länder. Am Ende ihres Lebens fand sie, dass Gott ihr etwas viel Besseres gegeben hatte, als neue Füße. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;    Wir könnten vielleicht noch andere Erklärungen für Katastrophen und Leidenszeiten in unserem Leben finden. Nicht immer werden wir einen Propheten an der Seite haben, der uns eine direkte, göttliche Antwort auf schwere Erfahrungen geben kann. Wir, die wir keine Propheten sind, sollten vorsichtig sein mit einem leichtfertigen Urteil. Aber was wir können und sollen ist sicherlich, die Not irgendwie in Verbindung mit Gott zu bringen. Gott will uns etwas sagen, das ist klar. Ob wir es merken und ob wir es hören und richtig verstehen, das ist noch eine andere Frage. So oder so wird eine Katastrophe viele Fragen und Zweifel aufwerfen. Wir werden nach einer richtigen Deutung und Interpretation der Ereignisse suchen. Nicht immer werden wir sie gleich finden. Manchmal müssen wir vielleicht lange warten, bis wir verstehen, was Gott uns sagen wollte. Stets sollten wir aber auch daran denken, dass eine Katastrophe in unserem Leben eine Warnung, eine Strafe und ein Ruf zu Buße sein kann – wie beim Propheten Joel. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Wir beten. Herr, hilf uns, die Katastrophen in unserem Leben richtig zu verstehen. Wir danken Dir, dass Du uns durch alle Notlagen begleitest und hältst und uns in Deiner Liebe etwas lehren willst. Amen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1797434258667176473-5213151122859646793?l=efg-bad-salzuflen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/feeds/5213151122859646793/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1797434258667176473&amp;postID=5213151122859646793' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/5213151122859646793'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/5213151122859646793'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/2008/03/heuschrecken.html' title='Heuschrecken!'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1797434258667176473.post-7566261130200359018</id><published>2008-03-14T23:21:00.006+01:00</published><updated>2008-03-24T23:10:48.537+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinder'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Eltern'/><title type='text'>Erlebnisse mit Gott an Kinder weiter geben.</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;font-size:130%;" &gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Joel 1,1-14&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;I&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Das Buch Joel gehört zu den sogenannten „kleinen Propheten“ in der Bibel. Es gibt 12 solcher Bücher. Sie enthalten Botschaften an das Volk Gottes. „Kleine Propheten“ heißen die Bücher, weil sie nicht sehr umfangreich sind. Zum Gegensatz zu den kleinen, gibt es auch die 5 „großen“ Propheten Jesaja, Jeremia, Klagelieder, Daniel und Hesekiel. Sie sind bekannter und ihre Schriften sind länger.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;  Der Prophet Joel ist nicht schwer zu verstehen. Jedenfalls am Anfang ist es leicht ihm zu folgen. Es bedarf da nicht vieler Erklärungen und Deutungen. Er beschreibt hier eine Heuschreckenplage.  Ich lese jetzt einmal die Verse 1 – 14 aus dem ersten Kapitel.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;1 In diesem Buch steht, was der HERR durch Joël, den Sohn Petuëls, verkünden ließ.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;2 Hört her, ihr Alten und Erfahrenen, hört her, alle Leute im Land! Ist so etwas Unerhörtes schon einmal vorgekommen, zu euren Lebzeiten oder zur Zeit eurer Vorfahren?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;3 Erzählt es euren Kindern, damit sie es ihren eigenen Kindern weitersagen und diese wieder der folgenden Generation!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;4 Heuschrecken sind über die Felder hergefallen, Schwarm auf Schwarm; alles haben sie kahl gefressen. Was die einen übrig ließen, haben die nächsten verzehrt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;5 Wacht auf, ihr Betrunkenen, und weint! Heult, ihr Zecher alle, denn es wird keinen neuen Wein geben!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;6 Ein Heer, das unbesiegbar und nicht zu zählen ist, hat unser Land überfallen. Sie haben Zähne wie Löwen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;7 Unsere Weinstöcke haben sie kahl gefressen und die Feigenbäume entlaubt, sogar die Rinde haben sie abgenagt und nur das nackte Holz übrig gelassen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;8 Weint und klagt wie eine Braut, die im Sack umhergeht, weil sie ihren Bräutigam verloren hat!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;9-10 Die Felder sind verwüstet und ausgedörrt. Die Ernte ist vernichtet; niemand bringt mehr Korn, Öl und Wein als Speise- und Trankopfer in den Tempel des HERRN. Darum trauern die Priester, die den Opferdienst für den HERRN versehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;11 Klagt über euer Unglück, ihr Bauern und Weingärtner! Es gibt weder Weizen noch Gerste, die ganze Ernte ist verloren.[a]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;12 Die Weinstöcke sind verdorrt, die Feigen- und Dattelbäume, die Granat- und Apfelbäume und alle wild wachsenden Bäume im Land sind entlaubt. Die ganze Freude der Menschen welkt dahin.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;13 Ihr Priester am Altar des HERRN, legt den Sack um die Hüften und klagt! Behaltet ihn auch bei Nacht an! Es gibt keine Speise- und Trankopfer mehr im Tempel eures Gottes.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;14 Ruft einen Fasttag aus! Ordnet einen Bußgottesdienst an! Die Ältesten und das ganze Volk sollen sich im Tempel des HERRN, eures Gottes, versammeln und zu ihm um Hilfe rufen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;*******&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;II&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Wie kommt es, dass die Kulturen so unterschiedlich sind? Wer einmal mit Menschen aus einem anderen Land, einer anderen Hautfarbe oder Religion näher in Berührung gekommen ist, der hat sich bestimmt gewundert. Er merkt auf einmal, wie die Leute so anders denken. Ihm fällt auf, dass sie sich in Kreisen ganz anders benehmen. Sie haben andere Umgangsformen als wir, andere Bräuche, andere Zeremonien, eine andere Art mit ihren Verwandten und Freunden umzugehen. – Wer noch tiefer in die Kultur anderer Völker eindringt, dem wird auch bewusst, dass die Menschen dort eine andere Art zu Denken haben. Sie beurteilen ihre Umwelt oft anders als wir. Ihnen sind Dinge wichtig, die uns nicht so viel bedeuten. Und sie beachten kaum, was für uns unverzichtbare Werte sind.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;  Für einen Paraguayer z.B. ist es im allgemeinen wichtig, dass er Zeit für seine Mitmenschen hat. Er interessiert sich für das Leben der anderen und kommuniziert gerne mit seinen zahlreichen Freunden.  Dabei vergisst er auch schon mal seine Termine und Verantwortungen. In unserer deutschen Kultur wird dagegen derjenige geschätzt, der seine Pflichten erfüllt, der zuverlässig, zielstrebig und fleißig ist – der es zu etwas bringt. Der Umgangston und das Verhalten den Mitmenschen gegenüber kommt dabei oft zu kurz. Die Kulturen sind unterschiedlich, ob es uns auffällt oder nicht und ob wir es wahr haben wollen oder nicht. Kulturunterschiede führen verständlicherweise oft zu Kritik, Konflikten und Verurteilung. Ganz natürlich nehmen wir dabei an, dass unsere Kultur, unsere Vorstellung vom Leben, unser Verhalten und unsere Umgangsformen richtig sind. Woher kommt aber diese Ansicht? Wie wissen wir, wer recht hat? Wer hat unsere Kultur geprägt? Das zu verstehen ist in einer multikulturellen Gesellschaft und dem Trend zur Globalisierung von großer Bedeutung geworden. Wir müssen mit Menschen anderer Kulturen zusammen leben und können es nicht verhindern, uns zu vergleichen. Deshalb sollten wir wissen, wie es zu unserer Kultur gekommen ist. – Zu diesem Thema finden wir eine wichtige Aussage im Propheten Jeol, den wir eingangs gelesen haben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;  Kultur wird zu einem guten Teil durch die Umwelt und die Erziehung der Eltern in den ersten Lebensjahren gebildet. Was richtig und was falsch, was Tugenden und Untugenden sind, das vermitteln die Eltern ihren Kindern schon früh. Wie man sich in der Gesellschaft verhält, was erstrebenswert ist und wie man es erreicht, das lehrt uns die Kultur. Wie man mit dem Leben fertig wird und freudige und traurige Ereignisse interpretiert erfahren die Kinder im Normalfall  von ihren Eltern.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;  In seiner Predigt ruft der Prophet Joel die nun die Eltern auf, ihre Erfahrungen und Erkenntnisse an ihre Kinder weiter zu geben. Er sagt:  „Erzählt es euren Kindern, damit sie es ihren eigenen Kindern weitersagen und diese wieder der folgenden Generation!“ – Diese Botschaft ist sicher nicht das Hauptanliegen des Propheten. Es ist mehr ein Ventil, das helfen soll, mit Katastrophe fertig zu werden und eine Lehre daraus zu ziehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;  Über die Verantwortung von Eltern, ihre Erfahrungen an ihre Kinder weiterzugeben möchte ich noch ein wenig mehr sagen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;*******&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;III&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Der Prophet Joel ruft also die Eltern auf, ihre Erlebnisse mit Gott an ihre Kinder weiter zu geben. Dabei werden auch die Ursachen, die Folgen und die Deutung der Ereignisse zur Sprache kommen. Die Kinder werden so ganz nebenbei etwas von dem Glauben der Eltern, ihrem Verhältnis zu Gott und ihrem Verständnis von Sünde und Strafe merken. Das wird natürlich auch das Denken, das Gottesverständnis und die Kultur der folgenden Generationen beeinflussen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Praktisch würde das bedeuten, dass wir unseren Kindern und Enkeln so viel wie möglich aus unserem Leben erzählen. Ich habe von Pastoren gehört, die durch die Gemeinden reisen mit einem einzigen Ziel. Sie ermutigen die  gläubigen Eltern dazu, ihren Kindern ihre eigene Lebensgeschichte zu erzählen. – „Wir haben eine Verpflichtung dazu, einen Befehl und Auftrag Gottes.“ So argumentierten sie.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;  Nun weiß ich aber, dass das nicht ganz einfach ist. Es gibt eine Reihe Hindernisse, die die Kommunikation mit unseren eigenen Kindern erschwert.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;  Das ist 1.- die Zeitfrage.  Viele Eltern haben einen langen und anstrengenden Arbeitstag. Da bleibt oft kaum Zeit für die Kinder. Die Kommunikation beschränkt sich auf einige kurze Informationen, ein paar mehr oder weniger mitfühlende Fragen und kurze, nötige Ermahnungen und Befehle. Zeit und Ruhe für eine Geschichte aus dem Leben von Papa oder Mama sind da nicht mehr vorhanden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;  2.- erschwert die räumliche Trennung auch die Kommunikation. Zu biblischen Zeiten arbeiteten Eltern und Kinder oft den ganzen Tag zusammen. Sie betreuten gemeinsam die Herden und waren miteinander auf den Feldern bei der Ernte. Töchter verbrachten viel Zeit mit den Müttern in der Küche und im Haushalt, Jungen halfen dem Vater vielleicht in der Werkstatt. Da gab es viele Gelegenheiten über die Vergangenheit zu sprechen. Die Eltern konnten ihren Kindern auch Kleinigkeiten aus ihrem Leben mitteilen. Dadurch blieb ihre Erinnerung lebendig und die Kinder erfuhren etwas von den Kämpfen, den Fehlern, Erfolgen und Erfahrungen ihrer Eltern. Das ist heute nur noch in sehr seltenen Fällen möglich. Oft sind schon die Kleinen früh von ihren Eltern getrennt. Vater und Mutter sind eigentlich nicht mehr die Bezugspersonen, mit denen man das Leben teilt. Hier erfordert es sicher eine besondere Anstrengung der Eltern, dem Auftrag Gottes nachzukommen und ihren Kindern von früher zu erzählen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;  3.- machen es die Medien uns nicht leicht, den Kindern Geschichten zu erzählen. Es gibt so viel Abwechslung, so viele interessante Bilder, Farben und Töne. Wer will da schon eine normale Geschichte aus dem realen Leben hören? Bilderbücher mit tollen Phantasiegeschichten, mit Monstern, Drachen, Zauberern sind doch viel spannender. Das Fernsehen bietet mit seinen schnell wechselnden Bildfolgen so viel Unterhaltung. Und schließlich fordern Computerspiele die ganze Konzentration der Kinder.  Wo bleibt da noch eine Möglichkeit, dass die Eltern eine Geschichte aus ihrer Vergangenheit erzählen können?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;  4.- oft fehlt den Kindern auch das Interesse, den alten Geschichten ihrer Eltern zu zu hören. Menschen, die in Europa etwa zu Beginn des 19. Jahrhunderts geboren wurden, haben eine sehr bedeutungsvolle Zeit erlebt. Große Kriege haben stattgefunden, neue Ideen und Ideologien haben die Menschen begeistert und wieder enttäuscht. Der technische Fortschritt ging rasend voran, eine Art Völkerwanderung und –vermischung hat eingesetzt. Es gäbe sehr vieles zu erzählen! Aber leider winken viele Kinder schon ab, wenn der Vater noch einmal von der Not der Nachkriegszeit in Europa erzählen will oder der Großvater von der Gefangenschaft in Russland. Oft sind die Kinder nicht bereit, sich erzählen zu lassen wie es war, als es noch keine Computer, keine MP3-Spieler, keine Handys oder Celular-telephone gab. Sie finden das altmodisch, langweilig und uninteressant. Ihre Gedanken sind auf das Moderne, die Zukunft gerichtet. – Aber es ist nicht immer so. Ich habe gefunden, dass Kinder sehr wohl wissen wollen, wie es war, als ihre Eltern klein waren. „Erzähl uns doch mal etwas von früher!“ ist eine Bitte, mit der manche Kinder zu ihrem Vater oder Mutter kommen. Vielleicht haben die Eltern es nur nicht verstanden, das Interesse zu wecken und zu fördern, das Umfeld entsprechend vorzubereiten oder den rechten Zeitpunkt zu nutzen. Das bringt mich zu dem fünften Gedanken.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;*******&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;IV&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;  5.-  Manchmal haben aber auch die Eltern selber Schuld an der mangelnden Kommunikation. Sie sehen nicht die Bedeutung, die ihre Vergangenheit für die nachfolgende Generation hat. Sie sind nicht willig, ihren Kindern aus ihrem Leben zu berichten. Viele meinen, sie hätten keine Zeit oder es sei jetzt nicht eine gute Gelegenheit über eine persönliche Erfahrung zu sprechen.  Manche Eltern denken sicher auch, sie könnten nicht Geschichten erzählen oder es gäbe nichts Erwähnenswertes aus ihrer Vergangenheit zu berichten. Vielleicht schämen sie sich auch, vielleicht wollen sie etwas verbergen und fürchten weitere Fragen. Im Fall des Propheten Joel könnte das auch ein Hindernis gewesen sein. Schließlich kam die Heuschreckenplage, von der der Prophet berichtet, als Strafe von Gott. So mussten die Eltern auch etwas von der Ursache für die Katastrophe berichten. Das war für manche sicher nicht erfreulich. Es galt Fehler einzugestehen und Sünden zuzugeben. Aber gleichzeitig erfuhren die Kinder etwas über die Forderungen und die Gebote Gottes. Durch den Bericht ihrer Eltern konnten sie lernen, wer Gott war und was er wollte. Sie erfuhren auch etwas von den guten Absichten Gottes mit den Menschen, von seinem Interesse und seiner Liebe zu seinem Volk.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;  Wo es Eltern schwer fällt, von ihrer Vergangenheit zu erzählen – und wo Kinder nicht die Ruhe und das Interesse haben zuzuhören, bietet sich noch eine andere Gelegenheit. Schreiben Sie doch einfach mal Ihre Erfahrungen auf. Tun Sie es in Form eines ausführlichen Lebenslaufes. Es sind gar nicht unbedingt schriftstellerische Fähigkeiten erforderlich. Es braucht nicht ein Roman zu werden oder eine spannende Abenteuergeschichte. Aber vielleicht wird das, was Ihnen selbstverständlich und nicht erwähnenswert erscheint, für Ihre Kinder großartig und interessant sein. Eines Tages werden Ihre Kinder doch noch mit Fragen kommen. Sie werden etwas über die Vergangenheit unseres Volkes erfahren wollen und welche Rolle ihre Eltern dabei gespielt haben. Wenn der Abstand zur Vergangenheit erst groß genug ist, wird die Sache wieder interessant. Wenn besondere Krisen auftauchen, oder wenn unsere Kinder die Fragen ihrer eigenen Kinder beantworten müssen, wolle sie wissen, was früher war.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;  Eltern und Kinder haben streckenweise die gleiche Geschichte. Das verbindet sie. Die Kultur der jungen Generation wird von der älteren geprägt. Erkenntnisse über das Leben, den Glauben, Gott werden weitergegeben. Wenn eine Generation es unterlässt, ihre Kinder zu prägen, werden es fremde Menschen mit anderen Interessen tun. Die Heranwachsenden werden dann verunsichert und entwurzelt sein. Sie werden ihre Identität suchen und dabei in manche Konflikte und Irrtümer geraten. .&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Zweifellos bemühen sich schon manche Väter und Mütter um eine lebendige Kommunikation mit ihren Kindern. Oft helfen auch Großeltern, andere Verwandte oder Lehrer bei der Bewahrung der Vergangenheit, der Kultur und des christlichen Glaubens innerhalb der Familie mit. Das ist sehr wichtig in einer multikulturellen Gesellschaft, wo viele Menschen nach Werten und Orientierung suchen. Vor allem geht es Gott aber darum, dass der christliche Glaube nicht verloren geht. Eine Generation soll ihre Glaubenserfahrungen an die nächste weitergeben. Die Kinder sollen wissen, wer der Gott ihrer Eltern war und was sie mit ihm erlebt haben. Bevor wir den jungen Menschen die Freiheit lassen, sich für eine Religion zu entscheiden, sollten sie wenigstens genau wissen, an welchen Gott wir geglaubt haben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Wir beten. Herr, wir danken Dir für alle Erfahrungen, die wir in der Vergangenheit mit Dir gemacht haben.  Hilf uns, Gotteserkenntnis, Glauben und Gehorsam in die Herzen unserer Kinder zu säen. Schenke Du dann das Wachsen und Reifen. Und gib auch, dass unser Volk eine neue Verantwortung spürt, seine Nachkommen in der Gottesfurcht zu erziehen. Amen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1797434258667176473-7566261130200359018?l=efg-bad-salzuflen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/feeds/7566261130200359018/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1797434258667176473&amp;postID=7566261130200359018' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/7566261130200359018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1797434258667176473/posts/default/7566261130200359018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://efg-bad-salzuflen.blogspot.com/2008/03/der-prophet-joel-ruft-also-die-eltern.html' title='Erlebnisse mit Gott an Kinder weiter geben.'/><author><name>Kohelet</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07932803418251857116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_ba54XbqIgaY/S7EGIs6e4tI/AAAAAAAAB0s/UvqDzn7-B94/S220/IMG_6337.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
